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Gesang- und Gebetbuch für die Erzdiözese Cöln
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20 Bemerkungen zur Ziffernotenschrift. 1 Viertel, 1. Seine halbe Note, 1..= 3 Viertel, 1... eine ganze Note. Für die Verkleinerung des Zeitwertes sind als geeignete Ausdrucks⸗ mittel Querstriche über den Ziffern angewandt. So bezeichnet 2 3 die Einteilung einer Viertels⸗ zeit in zwei Achtel, 2 3 die Teilung einer Achtel⸗ zeit in zwei Sechjehntel; das punktierte Viertel mit dem zugehörigen Achtel ist notiert: 1. 2 usw. Für die Pause ist das, keine Mißdeutung zu⸗ lassende, Zeichen O im Zeitwert von je einem Viertel gewählt. Da die Schlußsilben der Zeilen gewöhnlich etwas gedehnt werden, so sind die betreffenden Ziffern mit dem Haltezeichen versehen worden. Das allgemein übliche Zeichen E ldeutet eine Wiederholung des eingeschlosse⸗ nen melodischen Satzes an. Ebenso klar ver⸗ ständlich ist der Bindebogen, der die einer Silbe zukommende Notengruppe zusammenfaßt. Damit die für die einzelnen Lieder passende Tonhöhe sofort ersichtlich ist, trägt jede Melodie am Kopfe die deutliche Fixierung des Grundtones der betreffenden Tonart, gleichzeitig ist damit aber auch der Charakter der Tonart markiert. Die Tonica der Dur-Tonleiter gibt stets die Ziffer 1 an, während die Moll-Tonreihe mit 6 beginnt. Wo sich noch andere Ziffern für die Angabe des Grundtones finden, da sind in den betreffenden Melodien alte Kirchentonarten aus⸗ geprägt. 3.B. 1- D bezeichnet die Tonart D-dur, 6 6 die Tonart G-moll; 2- O charakterisiert die dorische, 3 E die phrygische und 5=G die mixolydische Kirchentonart.