Gesangbuch.
Nemerkungen zur Biffernotenschrift.
Die sieben Töne der diatonischen Tonleiter werden durch die Ziffern 12345 6 7 dargestellt. Die Fortsetzung dieser Reihe nach oben wird durch 1234 5 5 6⁰⁷ bezeichnet und 57% d. nater⸗ zeigt die Zifferreihe 1 2 34 5 6 P die Unter⸗ oktave an. Die Stufen der Tonleiter sind nicht gleich weit von einander entfernt. Die Zwischen⸗ räume von 3 zu 4 und von 7 zu 1 betragen nur ungefähr die Hälfte der übrigen Tonschritte; sie werden darum Halbtöne oder kleine Sekunden genannt, während die Intervalle 12, 2—3, 4—-5, 5-6, 6—7 Ganztöne oder große Se⸗ kunden sind.
Wenn durch den Gang einer Melodie Ver⸗ schiebungen dieser Verhältnisse sich herausstellen, welche die Erhöhung oder Vertiefung eines Tones um einen Halbton notwendig machen, so werden solche Veränderungen dadurch kenntlich gemacht, daß die betreffenden Ziffern entweder in steigen⸗ der oder fallender Richtung durchstrichen werden: 3. B. 464, 7. 7. Das sogenannte Auf⸗ lösungszeichen(0) kann ganz entbehrt werden.
Dis Taktart ist jedem Lied vorgezeichnet: 22 25 87 4•2 2und die Takteinteilung ist durch senk⸗ rechte Strichlein zwischen den Ziffern gekenn⸗ zeichnet. Als Einheit beim Rhythmus gilt die Viertelnote. Dieser Zeitwert ist mit der einfachen Ziffer gegeben. Die Tonverlängerungen werden durch Punkte anschaulich gemacht, z. B. 1==


