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Muttersprache, im Anschluß an das Diözesan⸗ Gesang⸗ und Gebetbuch, in Zukunft noch aus⸗ giebiger bei jung und alt gefördert werden. Ich rechne dabei, wie auf die umsichtige Sorgfalt der hochwürdigen Seelsorgsgeistlich⸗ keit, so insbesondere auch auf die Mitwirkung der Herren Lehrer: soll der kirchliche Volks⸗ gesang weiter aufblühen, so muß mit seiner Pflege bei der Jugend begonnen werden. Hier und da werden in einzelnen Hirchen, namentlich bei Bruderschaftsandachten, noch Lieder gesungen, die von alters her gebräuch⸗ lich sind, deren Text aber nicht in unserem Gesangbuch sich findet. Dagegen ist, falls die Lieder nach Cext und Melodie würdig gehalten sind, nichts zu erinnern; vielmehr entspricht es ganz dem Geiste der Hirche, wie im allgemeinen, so auch auf dem Gebiete des heiligen Gesanges, daß Altbewährtes nicht ohne dringenden Grund preisgegeben wird. Allein es ist zu mißbilligen, wenn, wie es mehrmals vorgekommen ist, neue Lieder eingeführt werden, deren Text im Diözesangesangbuch nicht vorhanden, dabeinoch mehrfach mitsamt der Melodie von zweifel⸗ haftem Werte ist. Ich ersuche die Herren Pfarrer, solches nicht zu dulden, weder beim allgemeinen kirchlichen Volksgesang, noch in Bruderschaften, Kongregationen oder sonstigen religiösen Vereinen: unser Ge⸗ sangbuch ist reichhaltig genug, um den ver⸗ schiedensten Anforderungen zu entsprechen. Der heilige Gesang ist Gebet, ja ist Gebet in ganz hervorragendem Sinne. In
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