division.
Schweigend. Betrachtete den General, betrachtete den Haufen angetretener Männer.
Die Ohren mit Fetzen umwickelt. Graue Gesichter. Frostweiße Nasen. Hunger. Krankheit. In der Luft stand plõtzlich der Geruch der Seuche.
„Wo haben Sie Ihre Regimenter, Herr General?“ fragte der Russe.
„Das fragen Sie?“
Und das war nicht vonnöten, diese deutsche Division hatte ihm bei Zybenko, bei Krawzow, bei Pestschanka, und nochmals bei Woroponowo gegenübergelegen, und
1 Die Formalitäten wurden erledigt. Verpflegung, Unterkunft, ärztliche Behandlung 6 für die Verwundeten sei bereit, wurde dem deutschen General mitgeteilt. Er selbst 5 durfte seine Pistole behalten, die übrigen Offiziere die Degen. Die Stabsoffiziere
3 nahmen in einem Auto Platz. Stabszahlmeister Zabel blieb bei der Truppe, die zu
Fuß folgte. An einigen LKW-Wracks ging es vorbei, dann an einem kleinen Drei-
eckswäldchen, zurück in Richtung Woroponowo.
„Dreihundert Mann“, sagte ein Soldat, der neben Zabel herging,„als wir mit der
Division ausrückten, waren wir siebzehntausend Mann!“


