mir jetzt, daß ich recht hatte. Wer anders als ein Unwissender könnte derartige Anträge stellen?“
Jan begegnete Lurias verachtendem Blick versõhnlichem .
„Sag nicht“, bat er,„daß ich unwissend bin. Ich höre die Bot- schaft. Ich glaube an sie. Sie Kommt ohne Zweifel von dort, woher alle Botschaften kommen. Nicht ich bin unwissend. Du bist es. Du bildest dir ein, daß es nur eine Botschaft gibt, einmal und für alle Zeiten erlassen. Du irrst. Jede Zeit hat die ihr eigene Bot- schaft. Und du hast die Verpflichtung, nicht nur zu hören, son- dern auch zu gehorchen. Wie kannst du behaupten, die jüngere Botschaft sei schlechter als die ältere! Keine Botschaft ist weniger glaubwürdig als die andere. Aufs Glauben und nicht aufs Recht- haben kommt es an.“
Und Jan gab den Inhalt seiner Unterredung mit Dragomanov wieder. Er bewies, daß dieser glaubwürdig war. Seine Mitteilung kam im rechten Augenblick. Es gab keine Wahl dieser Nachricht gegenüber. Man mußte sie hören, oder man war gegen Stimmen taub.
Und selbst wenn die Botschaft nieht zur Rettung führte, sie kam dennoch von Gott . Hatten denn wirklich alle göttlichen Botschaf ten Rettung bedeutet? Was war Erfolg unter solchen Umstän- den? Was Rettung? Es genügte, den bloßen Versuch zu unter-
nehmen. Der Versuch allein war schon Erfolg. Mißlang er, was
konnte man Schlimmeres, als sterben?
Jans Stimme hatte am Ende jubelnd geklungen. Eine unheimliche Lockung hatte sie erfüllt. Er setzte sich nieder und wartete. Das Schweigen dauerte geraume Zeit.
Endlich wurde es von einem älteren Mann gebrochen. Er hieß Engel und war am Stahlwerk zu Witkowitz beschäftigt gewesen. Er hatte rötliche Wangen und kindliche Augen.
Pu sagst, du habest eine Botschaft an uns. Mag sein, es ist eine Botschaft. Mag sein, es ist keine. Wenn du ein Prophet wärest, den man als solchen erkennt, so müßte ich dir glauben. Aber selbst Propheten und Gesetzeslehrer, die Gewalt predigen, haben geirrt und uns Juden in furchtbare Gefahr gebracht.
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