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Lurias Augen verfinsterten sich.„Das Judentum hält niemanden gefangen. Im Gegenteil. Es macht dem Gefangenen das Gefäng- nis leicht.“
„Wir mißverstehen einander“, lächelte Wolf.„Wenn das Juden tum seinen Anhängern Kraft gab, alles zu ertragen, was ihnen auferlegt ist, so dürfte es ihnen jenen winzigen Zusatz an Kraft nicht vorenthalten, der sie in den Stand setzt, sich dagegen zu empören.“ Luria glich einem strafenden Propheten. Zornige Gesichter schie nen ihn zu schütteln. Er öffnete den Mund, als weissage er einer Stadt Mißwachs und Plünderung.„Ich weiß nicht, ob du noch Christ bist. Du redest nicht wie einer. Aber für das Judentum scheinst du mir noch nicht reif.“
wolf blickte dem Strenggläubigen ernsthaft in die Augen.„Wenn dein Zuspruch darin besteht, mich zu lehren, daß ich dulden und schweigen muß, weil Gott mich prüfen oder strafen will, was nützt mir deine mir angebotene Hilfe?“ Der Vorbeter schüttelte den Kopf. Langsam verhärteten sich seine Züge. Sie wurden streng und unduldsam. Luria ging noch eine Weile schweigend neben Wolf her. Dann plieb er plötzlich stehen. Wolf war allein.
Kaum hatte Luria ihn verlassen, als Wolf erschrak. Er hatte keinen Bruch gewollt. Im Gegenteil: er hatte eine Annäherung erwogen. Wie kam es, daß sie unmöglich warꝰ?
Offenbar hatten sie beide ihre Bollen vertauscht. Luria war Christ, Wolf Jude. Und beide waren einander ferner als je.
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