gend, preßte er hervor: Immerhin wirst du gut daran tun, deinen Standpunkt zu revidieren, denn als deutsch kann er wohl schwerlich bezeichnet werden. v
Chabrun rollte seine Zigarette bedãchtig zu Ende, preßte sie flach, verschwendete eine übermäßig lange Zeit auf das Anzünden. aIch weiß nicht recht... v begann er, konnte den Satz jedoch nicht beenden.
Auf᷑ dem Korridor vor der Stube war es laut geworden. Gleich darauf polterte Maurer herein. Er war unrasiert, schmutzig, hohlwangig. In seinen großen blauen Augen flackerte ein trũbes Feuer.
Wir starrten ihn verdutzt an.
Maurer knurrte einen Gruß, machte sich dann stumm ans Abschnallen. Mir war's, als sei er gar nicht mehr der alte, obwohl ich eigentlich nie recht gewußt hatte, wie es wirklich in ihm aussah.
Den andern mußte es ãhnlich ergehen.
Klobocznik gab diesem Gefühl als erster Ausdruck.«Na, Maurer, alter Rollmops, was ist los mit dir ꝰ»
Gerade genug, mein Jungev, erwiderte Maurer und diß sich auf die Lippen. Er war jetzt ãußerlich võllig ruhig und undurchdringlich, aber mir schien es doch, als kõnne ich unter seiner Ruhe die Wut brodeln hören.
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Ich wurde von Marofke aus der Stube gerufen und nach der Kantine beordert.«Sie werden dort dringend verlangt. Ich weiß nicht, um was es geht. Der Bescheid ist von der Kanzlei gekommen.v
Als ich, etwas außer Atem, den Schankraum betrat, winkte mich der Kantineur ungeduldig zu sich heran. Dal- li, dalli! Es ist ein Ferngespräch für dich da, Holler. Ich kann das Amt kaum noch an der Strippe halten. Hier!v Er hielt mit den Telephonhörer entgegen.
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