Kind. v Er prustete. Sein Gepiß machte ihm zu schaffen. Er geriet ins Lispeln. Für so was bin ich, im Vertrauen ge- sagt, körperlich nicht eingerichtet. Und wenn du mir nicht glaubst... vEr pegleitete seine Worte mit einer obszõnen Bewegung.
Nein, danke für Obst, du Scheusal lv kreischte Hulda kichernd.
Tatatata. Mit mir haben sich schon ganz andere Damen vergnügt.»
Der Wortwechsel wurde von Chabrun abgeschnitten, der dem Dicken anheimstellte, zwischen Zoten und Trinken zu wãhlen. Klobocznik schwieg widerwillig. Nun wandte Cha- prun sich an die Mãdchen mit der Frage, ob sie bei der klei- nen Kneiperei, die wir vorhatten, mithalten wollten.
Hulda gab zu bedenken, daß ihre Freundin nach ärzt- licher Vorschrift rauchige Lokale und Akoholgenuß mei- den und mõglichst frũh zu Bett gehen solle; doch sie ließ sich von Gerda leicht berzeugen, daß einmal keinmal sei und erst recht bei einer solchen Gelegenheit.
(Hert Gefreiter, es ist uns ein Vergnügenv, flõtete Gerda chabrun zu und bedachte ihn mit einem garnz großen Au- genaufschlag. Dabei peobachtete sie mich aus den Win- keln. Erst jetzt sah ich, wie müde und verkniffen ihr Mund war, und wie welk die Haut am Hals und unter den Augen.
Chabrun verncigte sich militãtisch, was ihm gestattete, ihren Blick unerwidert zu lassen und zugleich der Bewe- gung auszuweichen, mit der Gerda ihren Arm in den sei- nen legen wollte. Also, dann darf ich bitten: mir nachlv Er schritt auf die Kantine zu.
Gerda schien im ersten Augenblick von Chabruns Ver- halten verwirrt, doch dann warf sie lachend ihren Kopf zu-
rũck und hãngte sich in Dietz ein, wãhrend Hulda meinen Arm ergriff. So betraten wir den Schankraum.
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