einer Rũstungsfabrik gehörten, wo ein ganzes Verschwö- rernest festgestellt worden sei, an dessen Aushebung wir nun teilnehmen würden. Wer weiß, wen wir in die Finger bekommenꝰ, schloß er bedeutungsvoll. Das Pack hat nãmlich nicht nur sabotiert, sondern auch Waffen gestohlen, und es scheint jetæt festzustchen, daß die Heydrichmõrder von hier aus bewaffnet wurden.
Was? Von hier aus dv lispelte Klobocznik, cich dachte immer, man hat pei ihnen ausschließlich englische Waffen gefunden?»
aIch sage euch, was die neuesten Nachforschungen er- geben haben, wurde er von Dietz zurechtgewiesen, Brau- sewetter muß es schließlich wissen. v
Ja, aber es hat doch geheißen...»
(Unsinnꝰ, wetterte Dietz; er rãusperte sich und spuckte zornig aus. Unsinn. Bei einer so komplizierten Aktion wie es die Verfolgung dieses Mordkomplotts ist— man kann geradezu von einem Krieg im Dunkel sprechen, gibt es klarerweise eine Menge Wechselfälle und Finten auf bei- den Seiten. Man versucht zum Beispiel, den Gegner in fal- sche Sicherheit zu wiegen. v
Was du nicht Sagst!*
Willst du vielleicht einen Tatbestand in Frage zichen d
Dietz hatte die Stimme erhoben. Marofke griff ein. Zum Ponnerwetter, still jetzt! Was fällt euch ein? Ubrigens, Dietz, was für eine Rangstufe bekleidet dieser Ihr Brause- wetter ꝰ
Herr Kommissar Brausewetter gehört zu einer Spezial- abteilung der Geheimen Staatspolizei. Das ist für mich Grund genug, ihn nicht weiter nach Finzelheiten zu fra- gen, die notwendigerweise in den Bereich des Dienstge- heimnisses fallen. v Das Gesicht von Dietz war in der Dun- kelheit nicht zu schen; aber an der Art, wie er Sprach— als habe er einen Kloß in der Kehle— konnte man merken, daß er seine Innenseitermiene aufgesetzt hatte.
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