den Kakao zichen, oder was soll deine Bemerkung über- hauptꝰ
Maurer, der aus Zündhölzchen einen Turm baute, hielt inne und betrachtete sein Werk. Die Schatten unter den hel⸗ len Augen gaben diesen etwas Sorgloses, Spõttisches. Er entgegnete gelassen: cBei Gesprãchen mit dir habe ich in der letzten Zeit immer den Eindruck, vor einem Untersu- chungsrichter zu stehen. v
Dietz blãhte die Nüstern. aEs ist die Pflicht jedes Natio- nalsozialisten, über seine Umgebung und über sich selbst mit fanatischem Mißtrauen zu wachen.v
Na, dann wach doch zuerst mal über dich selbstv, ver- Setzte Maurer; er hielt Dietzens zornigen Blick lãchelnd aus und machte sich wieder an seinen Turmbau.
Seelke griff nach der Zeitung. eSteht was von dem Preis drinnen dv
Nein v versetzte Klobocznik, cist ja auch ganz egal, wir kriegen ihn sowieso nicht. Na, ein Gutes hat die Sache aber doch: jetzt werden wenigstens diese verdammten ewigen Mlarme und Großfahndungen aufhören, wo sie die Täter ja amtlich gefangen haben. v
(Abwartenꝰ, meinte Chabrun.«Erst mal abwarten. v
Chabrun hatte recht. Beim nãchsten Appell verlas Unter- offizier Marofke einen Garnisonsbefehl, worin den Trup- pen der Dank für ihre Mitwirkung an den erfolgreichen Aktionen der Sicherheitsbehörden ausgesprochen wurde. Der Zustand erhöhter Alarmbereitschaft, so hieß es wei- ter, werde allerdings vorlãufig noch nicht aufgehoben, da auch nach der Unschädlichmachung des Attentäterpaares mit verbrecherischen Anschlägen britischer und bolsche- wistischer Fallschirmagenten und ihrer tschechischen Hel- fer gerechnet werden müsse.
Immerhin kehrte der Dienst teilweise ins alte Geleise zu- rück. Es wurde von neuem viel Wache geschoben. Zwi-
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