gie stirbt ly heulte ihre Freundin Hulda und begann die Liegende zu rütteln.
Seelke riß Hulda zurũck. Ruhev prüllte er,«das Mäãdel hat Geburtswehen, kõnnt ihr denn das nicht schen?Klobo, lauf zum Revier! Dietz, Holler, packt mit an! Wir kõönnen sie so nicht liegen lassen. Aus dem Weg, ihr andern! Na, glotzt nicht so, los, los 1 Verlaßt euch auf᷑ Vater Seelke, der kennt sich aus in solchen Sachen.v
Wir trugen Gerda in einen Nebenraum. Als wir sie auf ein Sofa gebettet hatten, machte Dietz plõtzlich schlapp. Schlotternd ließ er sich auf einen Stuhl fallen. Unter Cha- pruns ironischem Blick raffte er sich jedoch zusammen und stand wieder auf.
Donnerwetter?, stieß er nach einigem Räuspern und Würgen hervor, wer hãtte das gedacht mit Klahde. So schnell. Und in großer Kompanie ist er abgegangen. Ganz wie er wollte... leider nur mit den Falschen, hehe.»Pietz versuchte krampfhaft, zu lächeln, aber die Zähne schlugen ihm laut gegeneinander.
Flobocznik kam zurück und berichtete, daß der Sani- tãtsgefreite auf dem Revier um ein Krankenhausauto tele- phoniert habe.(Er wollte zuerst nicht, der Saukerl. Mit einem Geburtsfall darf man dem Krankenhaus jetzt nicht kommen, hat er gesagt. Aber ich hab ilum gehörig Bescheid gestoßen. Mir ist's schließlich egal, ob er was für das Mã- del tut, hab ich ihm erklärt, von mir aus muß er für sie kei- nen Finger rühren, nur soll er sich nachher nicht wundern, wenn's von irgendwo oben nachher Anschiß gibt, weil die Kleine nãmlich nicht irgend eine ist. Na, daraufhin ist der Stiesel gleich anders geworden. Ihr hãttet hören sollen, wie er angegeben hat beim Telephonieren mit dem Kranken- haus: es handelt sich um eine Parteigenossin, um einen Fall, der höheren Orts als dringlich angeschen wird. Hãtte er noch eine Weile lãnger telephonieren mũssen, ich glaube,
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