alle keine blasse Ahnung habt. Jawohl, ihr alle, so wie ihr dasteht, ihr..» Er brach ab.
Dietz kläffte bõse: Warum so Zartfühlend? Ihr Proleten oder Bürger oder sonstiges nichtadeliges Pack, das wollte der Herr Baron doch sagen. Oder nicht d»
Chabrun hatte sich schon wieder völlig in der Gewalt. Er streifte lãssig die Asche mit dem Fingernagel von der Zigarette. Du irrstv erklärte er kühl, des handelt sich gar nicht um Adel oder Nichtadel. Es handelt sich um Solda- tisches und Nichtsoldatisches.v
So. Willst du vielleicht behaupten, daß wir keine Sol- daten sind ꝰv
(Soldat und Soldat ist zweierleiv, erwiderte Chabrun; er sprach mit Zurückhaltung, und doch war hinter seinen Worten eine bei ihm sonst ungewohnte Erregung zu spũ- ren. Die eine Art Soldat wird man bei der Einzichung oder Mobilisierung. Die andere kann man nicht werden. Die kann man nur sein oder nicht sein. Und wenn man diese Art von Soldat ist, dann redet man zum Beispiel nicht von der Liebe zur Gefahr, sondern man besitzt sie einfach; sie gehört zur Lebensform wie die Freude am äußersten Einsatz im Kampf, oder... nun ja, in der Liebe und im Genuß. Aber lassen wir das.v
(Nein, so einfach kommst du nicht weg mit deinet total reaktionãren Romantikv, hakte Dietz ein. Er hatte weiße Flõckchen in den Mundwinkeln.
Klobocznik legte sich ins Mittel.«Na, nu macht aber mal Schluß mit der Katzbalgerei, Sonst platzt mir die Bauch- binde, und dann kõnnt ihr was erleben. Was hat das Gekeife auch für'n Sinn? Wir sollten lieber ein Glas heben auf das An- denken der, Schwarzen Kobra“. So ein sanfter Trauerschop- pen ist gerade das Richtige zur Beruhigung der Gemüter.v
Seelke stimmte eifrig zu; er habe von den Mãdchen auf der Post erfahren, daß für die Kantine eine Sendung grü- ner Rollmõpse unterwegs sei.
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