Der zuckte mit den Achseln. Weiß ich nicht. Mach nur, daß du gleich rũberkommst.v
Als ich die Stube verließ, hörte ich Seelke mit der selt- sam weinerlichen Stimme hinter mir hersagen:«Na, da habt ihr's, die Bescherung fängt schon an.v
(Unsinnv, schnarrte Dietz ihn an, doch es klang nicht Schr überzeugend.
(Unsinnv, redete auch ich mir zu, konnte jedoch ein Gefühl der Unsicherheit nicht unterdrücken. Vor der Tür zur Kompaniekanzlei zögerte ich einige Sckunden; das Herz klopfte mir ganz oben im Halse. Indem trat der Feld- webel aus der Kanzlei.
(Ah, Hollerv, rief er, Mann, haben Sie Glück! Die Kom- panie kriegt Extrawachdienst, und sie können auf Urlaub fahren.» Ich begriff nicht gleich. Der Feldwebel lachte wiehernd.«(Na, so dämlich müssen Sie wieder nicht drein- schauen 1* Er erklärte mir, daß mein Schwiegervater tele- graphisch um einen dreitägigen Heimaturlaub für mich angesucht habe und daß das Gesuch bewilligt sei.
Es war auch ein Telegramm für mich da. Onkel Helmut teilte mit, daß Anncliese mir einen Stammhalter und dem Führer einen künftigen Soldaten geboren habe, Siegheil.
Sie kõnnen nachher gleich loszitternꝰ, sagte der Feld- webel, ader Urlaub lãuft von zwölf Uhr mittags an.»
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