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Himmelfahrts-Kommando : Roman / F. C. Weiskopf
Entstehung
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gegen mehrere Arbeitersiedlungen, deren Einwohner beim Anflug der Tommies alle Lichter hatten brennen lassen.

Rinsatzreserve ꝰy maulte Dietz, ada kommen wir wahr- Scheinlich zu nichts Rechtem. v Er flüsterte mit Klobocznik, der daraufhin zu Klahde trat und eindringlich auf ihn ein- Sprach. Zuerst antwortete der Unteroffizier mit ablehnen- den Gesten, aber dann schien er sich anders zu besinnen. Ich hörte ihn brummen: Jedenfalls, ich weiß von nichts, verstanden ꝰv

Klobocznik schlug die Hacken zusammen und trat weg. Er winkte Dietz zu. Der stieß mich an.«Na, Holler, kommst du mit? Wir woll'n mal nachschaun, ob wir was für das Magenherz ergattern können.v Ohne mir Zeit zum Uber- legen zu lassen, z0g er mich fort, hinter Klobocznik her, der eilig auf eine Hãusergruppe, etwas abseits von der Straße, zuschritt.

e8o, Jungens, versucht ihr's mal bei den vier Häusern dort open, ich nehme mir das Gehöft hier vorv Sagte Klo- bocznik; damit war er auch schon verschwunden.

Die vier Hãuser standen auf einer kleinen Anhöhe. Sie wirkten ausgestorben. Wir klopften an der ersten Türe, erhielten jedoch keine Antwort, obwohl wir sicher waren, daß jemand hinter dem fast ganz verdeckten Guckloch stand und uns durch den Ritz beobachtete.

Dasselbe wiederholte sich bei dem zweiten Haus.

Haben die solche Angst vor unsv fragte mich Dietz, während wir auf das dritte Haus zugingen, doder was glaubst du sonstꝰ*

Was: sonst? Ich verstehe nicht.v

(Na, wenn sie Angst haben, ist es gutv, erklärte Dietz, canders als mit Furcht und Schrecken kann man dieses Ge- sindel ja doch nicht regieren... aber wenn sie uns aus Trotz nicht õffnen... na, wir wollen mal sehn. v Er nahm

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