nen ihn in der SS. die, Schwarze Kobra“, übrigens nicht wegen des Blicks, sondern weil er wie ein dunkler Blitz über die Feinde herfällt. Junge, Junge, und er hat gleich herausgekriegt, daß ich in der Bewegung bin.»
Wãhrend des Rückwegs wurde Dietz nicht müde, von der, Schwarzen Kobra? zu schwärmen, und Klobocznik, der als einziger auf᷑ der Stube war, bekam sofort eine mãrchen- haft ausgeschmückte Schilderung unseres Zusammen- treffens mit Heydrich zu hören. Wider Erwarten zeigte sich der Dicke davon nicht schr beeindruckt. Ja, wenn er dich nach deinem Namen gefragt hättev, meinte er mit ge- ringschãtzigem Fingerschnippen, adas wãre was anderes. v
Für den Bruchteil einer Sekunde schien Dietz verwirrt, doch wippte er sofort wieder in die Hochstimmung zu- rũck. ¶Und du glaubst, ich bekomme es nicht fertig, daß er meinen Namen noch erfährt?v Er lächelte vieldeutig- geheimnisvoll und siegesgewiß.
Ich ging zur Post, um wieder einmal nachzufragen, ob das Paket endlich eingetroffen war, von dem mir, gleich nach meiner Ankunft, der Feldwebel in der Kompanie- kanzlei gesprochen hatte.
Im Schalterraum traf ich Klobocznik an, der in Lau- scherhaltung an der Barre lehnte. Er winkte mir zu, schnell heranzukommen, aber keinen Lärm zu machen. Ich trat zu ihm. Der Platz hinter dem Schalter war leer. Klobocznik wies nach einer Türe in der Hinterwand. Die Tür war nur angelehnt. Durch den Spalt drang unterdrũcktes Gekicher und Flũstern zu uns.
Klobocznik stieß mich an. aKlahde vergnügt sichv, zi- schelte er, Mensch, so gut wie der mõcht ich's auch mal haben: ein Mädel mit so'nem Busen und so bequem bei der Hand. v
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