hängten Auge, Maurer völlig unbewegt, Klobocznik und Seelke aus Trägheit, oder weil sie wußten, daß Dietz ja doch nicht zu halten war, wenn er sich vor jemand neuem in Szene setzen wollte.
Als Dietz endlich verstummte, nahm Seelke das Wort. Er fragte mich, ob ich Skatspieler sei. aIch meine, ein wirk licher Spieler, nicht einfach jemand, der auch mal einen Schieberamsch runterklopft... Na, wie steht's, was für ein Spieler bist du?v
Weiß nicht», erwiderte ich, amal ein guter, mal ein schlechter, wie's eben kommt.
Seelke zog sein Bubengesicht in Falten. Was heißt denn das? Man ist entweder gut, oder schlecht, aber mal so und mal sodv
(Ach, natürlich, unserem Seelke fehlt die Ordnungꝰ, rief Klobocznik dazwischen; sein Bierbaß kippte plõtzlich, wohl wegen des schlechtsitzenden Gebisses und klang selt- sam hohl, dohne Ordnung geht's bei ihm nicht.v
Ohne die geht's bei niemandꝰ, wurde er belehrt, adas sicht man am besten an dir, alter Speckjãger. Wenn du nur etwas Ordnung in deinem Schädel hättest, würdest du von selbst dahinter kommen, daß jetzt was zum Feiern ran- geschafft werden muß... Na, glotz mich nicht so an! Hast wohl nicht kapiert? Du sollst was ranschaffen zum Feiern.v
Zum Feiern?vschrie Klobocznik,«Sack Zement! Was soll denn gefeiert werden ꝰv
Mensch, Klobo, doof sein ist ja schõön, aber so doof᷑ wie du.. Was gefeiert werden soll? Die Ankunft von Kame- rad Holler hier, natürlich. Ob er was vom Skat versteht oder nicht— er ist ein Mann mehr aut der Stube, und ein Mann mehr, heißt ein Sechstel Wachdienst weniger pro Kopf und Nase.. Oder ist das für dich kein genügender Grund zum Feiern dv
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