ergab ein lautes Geräusch. Er lauschte lange. Nichts im Hause schien sich zu rühren. Aber eine Viertelstunde darauf war die S.A. zur Stelle. Zu acht drangen sie ein, herbeizitiert von irgend einem parteifrommen Hausbewohner.
Aber diesmal ergab er sich nicht. Der sanfte alte Mann wehrte sich. Er hatte sich in eine Ecke geflüchtet und drosch ungeschickt, hilflos, mit seinen Fäusten auf die lachenden Parteisöldner ein.
,, Jetzt laß es gut sein," hörte er einen sagen, der gutmütig schien ,,, sonst kriegst du noch eins über dein auserwähltes Haupt, das dir's reicht!"
,, Das werden wie sehen," schrie der Alte ,,, mir kommt keiner zu nahe!"
Er war verwandelt, die Wut gab ihm Kräfte, er reckte sich in die Höhe wie ein rasender Simson. Unversehens packte er mit beiden Händen einen der schweren Schaukästen, hob ihn hoch auf und ließ ihn niederkrachen auf den nächsten der Knechte.
Kein Unglück geschah. Der Münzkasten sauste dem Mann auf den Rücken, warf ihn auf's Knie, aber verletzte ihn nicht. Man vergriff sich denn auch nicht an Wetzlar. Man band ihm einfach die Hände zusammen und schleppte ihn fort, in ein Haftlokal der S.A.
Martis, den man bei seinen Wagen wartend gefunden, war schon zuvor überwältigt worden.
Als sie am Morgen kamen, um den Alten zum Verhör zu führen, fanden sie ihn tot. Der Zellenboden schwamm in Blut. Wetzlar hatte sich mit einer klei226


