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Der Geist der Mitte : das andere Deutschland : die "Umschulung" der Deutschen / August Blume
Entstehung
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vor aller Welt liegenden Tatsachen, daß die Verlorene, nur noch her­auszuholen ist und ebenso nach Maßgabe und Kraft sittlich- morali­scher Weltordnung und dem ausdrücklichen Appell an sie. Das sicht­bar und lebendig gemacht zu haben, wenn und wo darin ein Verdienst gesehen werden kann, ist unbestreitbares Verdienst des Geistes der Mitte dieser Schrift, dieses Geistes, der damit als lebendige Mitte sich erwiesen hat. Hier ist ein Bekenntnis zu Gott und darum geht die Entscheidung: um eine göttliche oder entgöttlichte Welt- Ordnung, die Preisgabe der Mitte ist ein Sieg von Mächten ohne Gott, mit anders­lautenden Vorzeichen Fortsetzung und Sieg der Mächte, die im Hitler­Deutschland manifest geworden sind. Als die Macht des Bösen ein­deutig anzusprechen.

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,, Denn Gott hat uns nicht gegeben den Geist der Furcht, sondern der Kraft, der Liebe und der Zucht."( 2. Tim. 1, 7.) Im Appell( an die Kraft, an die Liebe und an die Zucht) ist die Zukunft verbürgt, weil Gott in ihm ist: Das ist die moderne Sentenz! Im Zwang des Bösen diesen Appell herauszutreiben, als den lebendigen Trieb in uns, wir haben gesehen, warum das nötig, wie das möglich ist. Indem diese Wirklich­keit als eine mittel- europäische sich herausgestellt hat, hat sich die gesetzliche und notwendige Existenz der Mitte herausgestellt. Es kann demnach keine Frage sein, ob ,, die Einheit Deutschlands mög­lich ist. Diese Frage ist beantwortet in positiver Bejahung, als selbst­verständlich vorausgesetzt, daß diese Antwort vernommen wird. Nur eine Ordnung außer Gott kann sie fortan noch verneinen.

Auch hier wieder, wie schon mehrfach in der Geschichte Europas und damit der Welt, in der Sichtbarmachung dessen, was sonst im Scheine liegt, heute entwicklungsgeschichtlich um so größeres Unheil verbirgt, ist die Mitte die Spitze der Entwicklung. Die geschlagene, eine eliminierte Spitze setzt die rückwärtigen Verbindungen dem Un­heil aus.

Sicherheit, Sicherung der Zukunft ist nicht eine nur politische, sie ist eine in Form des Politischen auftretende sittliche Forderung, anders bloẞe fiktive Vorstellung, auf der politischen Bühne im Scheine nur, der durchscheinend gemacht werden muß; wir haben die Mächte ken­nengelernt, die, Tod und Teufel, Blendung und Wahn, das Nicht­wollen, dem Scheine zuliebe, von dem sie leben.

Die kontinentalen Gebiets- und Machtveränderungen sind Spiegel­bild, sie spiegeln, wie immer, innere Verhältnisse, Innerlichkeit, das Verhältnis des Wesens zum Geiste, der letzten, höchsten Wirklich­

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