ber. Abbitte
"ACH, WIE WENIG KÖNNEN Wir einander helfen In der Winternacht bei Schnee und Wind, Da wir allesamt geraten sind
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In das fletschende Gespenstermaul von Wölfen!
In mein Ohr dringen erschütternd deine Schreie, Und ich schau dein schmerzverzerrt Gesicht— Wie sich bäumt unter der Not. Gewicht Deine Seele, spähend nach dem Weg ins Freie.
Ja, ich fühle mit dein mähliches Ermatten, Langsam lösen deine Glieder sich,
Denn die Kräfte lassen sie im Stich,
Und es senkt sich über dich des Todes Schatten!
O, daß ich dir eilends Hilfe könnte bringen!
Aber sieh die strickgebundne Hand,
Sieh das Herz, selbst an des Grabes Rand,
Meinen Fuß, um den sich hemmend Fesseln schlingen!
O DU GOTT der Ausgestoßenen und Armen, Denen deine Hilfe du versprachst,
Welche du mit Eifersucht bewachst,
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