Der andere
EiNER IST SO HILFLOS WIE DER ANDERE, Denn ich bin der gleiche arme Tropf wie du, Doch solange ich mit Menschen wandere,
Weiß ich mich beansprucht immerzu.
Einer sieht im andern den gesunderen,
Richtet auf ihn seiner kranken Hoffnung Blick, Wir beneiden ob der scheinbar bunteren Uniform des andern Feldherrnglück.
Und der vierte hängt sich an den schwereren Dritten, dieser an des zweiten schöne Kluft. Leider ist der erste bar der mehreren Vordermänner und greift in die Luft.
Und so schweben wir denn immer eigentlich Alle miteinander in der freien Luft.
Das kommt daher, daß versehentlich
Jeder nach dem Vordermanne ruft.
Darum halte dich nicht an der bunteren Uniform als an der letzten Hoffnung fest, Sondern siehe du nach dem gesunderen Haltepunkt und denke dir den Rest!
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