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Das hab ich zu verlieren
WAS HAB ICH ZU VERLIEREN
In diesem Räubernest,
In das, gleich wilden Tieren,
Die Häscher mich gepreẞt?
Sie haben mir gestohlen
Mein Haus, mein Geld und Gut,
Sie rissen unverhohlen
Mir weg mein Fleisch und Blut.
Mein Weib hat mich verlassen, Die Freunde sind geflohn, Und in der Heimat Gassen
Verlachte mich der Hohn.
Aus jenen frohen Zeiten,
Da noch mein Herz war jung, Will nichts mehr mich begleiten Als die Erinnerung.
Talar der Vagabunden Umschlottert meinen Leib, Den Blicken der Gesunden
Zu Spiel und Zeitvertreib. Ich zähle meine Rippen, Die Wangen sind so bleich, Vertrocknet meine Lippen, Die einstens voll und weich.
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