hen efert .der- ben- elbst von, als ıden aicht ung, hen. ver- nzu, der sten nger ge- ‚cher ante nach sicht ‚chte ızen ilgt. ee ben. das ein. ung ihn 1 zu zum zum was

AUF DEM HUNGERBLOCK s9

darauf hinzuweisen schien, daß das Leben der Häftlinge geschont werden solle? Das Bad, zu dem wir alle Wochen einmal geführt wurden, die Vorschriften zur Reinlichkeit in den Blöcken und dies und das? Hier lag in der Tat ein Widerspruch vor: es war der Gegensatz, der sich in den Ab- teilungen A und D des Berliner Verwaltungsgefüges kund- gab. Die Anordnungen der ersteren dienten scheinbar der Erhaltung der Arbeitskraft der Häftlinge; kein Wunder, denn diese sollten vor allem als Sklaven verwendet werden. Das riesige Gebilde derWirtschaftsbetriebe GmbH. in Berlin-Lichterfelde , Unter den Eichen 126, an dessen Spitze der Obergruppenführer Pohl stand, brauchte Sklaven, um möglichst hohe Gewinne aus dem Konzern herauszuschinden. Und in seinem Interesse lag eine gewisse menschliche Be- handlung der Gestreiften, namentlich, als der Krieg die Ar- beitskraft zur Mangelware machte. Die Abteilung D hin- gegen, welcher unter dem sogenannten Gruppenführer und Generalleutnant Glücks die eigentliche Leitung der KZ über- tragen war, diese Abteilung hatte die furchtbare Aufgabe, die Staatsfeinde zu vernichten, und aus ihr stammten die diesem Ziele entsprechenden häftlingsfeindlichen Befehle. Diese wurden freilich meist streng geheim und mündlich erteilt. Auch die Ausführung der unsichtbaren Orders ge- schah so unterirdisch und ungreifbar, daß selbst die Lager- insassen nur allmählich und in Form von Gerüchten hinter die Geheimnisse der Totenköpfe kamen. Alle Maßnahmen zur Ausmerzung wurden fernab der Öffentlichkeit, selbst des Lagers, bei Nacht und Nebel ausgeführt. Die Komman- danten hatten den verschwiegenen Befehl, die Häftlinge, die dabei mitwirkten, etwa die Pfleger in den Revieren oder die Hilfskräfte bei Gaszellen und Krematorien, jedes Viertel- jahr an einen anderen Ort zu bringen und dort zu töten. Ist es ein Wunder, wenn der panische Schrecken, der die Todesstätten umwitterte, jede Mitteilungsneigung lähmte