,, Und siehe, ich bin bei euch alle Tage bis an der Welt Ende."
,, Das Jahr geht still zu Ende, so sei auch still mein Herz; in Gottes treue Hände leg' ich nun Freud und Schmerz." Da das alte Jahr zu Ende geht, wollen wir unter Gottes Wort noch einmal still werden und Rückschau halten auf das vergangene Jahr, das von vielen Tränen und Trauern weiß, von Sorgen und Sünde, von Weh und Widerstreit, aber auch von demütigem Dank. In diesen Stunden, da der Flügelschlag der Zeit vernehmbar erklingt, fühlen wir unsere ganze Ohnmacht. Wir wissen um die Vergänglichkeit unseres Wesens und die Vergeblichkeit unseres Wirkens, aber auch um die Hoheit und Heiligkeit des himmlischen Vaters. Wie schnell ist ein solches Jahr vergangen und wieviel kann doch ein solches Jahr an vergossenen Tränen, an brennend heißen Wunden umschließen! Wieviel uns aber auch ein Jahr an Beweisen göttlicher Vorsehung und väterlicher Fürsorge bringen kann, das haben wir ebenfalls im vergangenen Jahre erfahren. Manche erleben schon den zweiten, dritten, ja vierten und fünften Jahreswechsel im Konzentrationslager. Wir sind durch dunkle Tiefen geführt worden, aber wir durften zu den Bergen aufschauen, von denen uns Hilfe kommt. Viel Nacht hat unseren Weg beschwert, und doch wußten wir täglich von dem Wort Gottes, das unseres Fuẞes Leuchte und ein Licht auf unserem Wege ist. Wir wanderten oft durch finsteres Tal und durften dort den Stecken und Stab fühlen, der uns tröstete. Wir sind viel gestrauchelt und geschwankt, aber wir merkten es immer wieder: der uns be
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