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bleibe: der Mensch erkennt von Gott mehr, was er nicht ist, als was er ist. Das ist die vom deutschen Nikolaus von Cusa geforderte ,, docta ignorantia": Gottgelehrsamkeit, die sich voll bewußt bleibt, daß sie nur sehr mangelhaft um Gott weiß.
5. Aber sie weiß wirklich um Gott . Denn angenommen, es gibt einen Gott jenseits des Menschen: es gilt dann von diesem Gott, daß er in allem, was ist, west, und daß er alles, was ist, durchwirkt. So wie der deutsche Albert der Große sagt:„ Gott ist einem jeden Ding zuinnerst, innerlicher als das Ding sich selbst innerlich ist." Wenn dem aber so ist, dann gilt, daß Gott in jedem Ding, indem das Ding erkannt wird, miterkannt wird. Alles, was ist, ist dann Sein aus Gott, wenn es auch nicht Gott selber ist. Alles Sein ist Sein aus Gott, weshalb alles Seiende Gott offenbart. Nun aber ist innerhalb des Seienden in dieser Welt der Mensch das höchste Sein, und er ist es als Person: als ein geistbegabtes, selbstbewußtes freies Wesen. Daraus folgt aber, daß also auch Gott Person sein muß. Nicht zwar in dem beschränkten Sinn wie der Mensch Person ist; denn Gott ist die Fülle aller menschlichen Personen: er ist die übermenschliche Fülle des Persönlichen. Er ist Person, aber er ist Über- Person. Er ist Geist wie der Mensch, aber weit mehr als der Mensch. Wie von Mensch zu Mensch ein Ideenaustausch und ein Wortsprechen möglich und wirklich ist, weil die Menschen Personen sind, so ist also noch viel mehr von Gott zum Menschen und vom Menschen zu Gott hin ein Ideenaustausch und ein Wortsprechen möglich und wirklich. Der Mensch kann zu Gott hin sprechen und Gott kann zum Menschen her sprechen. Und das geschieht im Gebet. Und in diesem Gebet wird der Mensch der Wirklichkeit Gottes gewiß.
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