GOTT
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des menschlichen Gefühls erfahren werden. Gott muß ja doch, da er dem Menschen gewiß werden soll, vom Menschen auf menschliche Art erfaßt werden. Der Mensch kann ja niemals aus sich heraustreten, um außerhalb seiner selbst, ohne Betätigung seiner innermenschlichen Fähigkeiten das Außer- ihm- Liegende zu erfassen. Immer bleibt der Mensch sich selbst verhaftet und an seine eigene Psychologie gebunden. Das zu beachten ist von allergrößter Wichtigkeit.
2. Daraus folgt aber nicht, daß infolgedessen Gott eine Fiktion oder ein Wahngebilde der menschlichen Einbildungskraft sei. Der Schluß ist nicht gültig: Weil Gott in und mittels der menschlichen Psychologie erfaßt wird, wird er von der menschlichen Psychologie geschaffen. Mit demselben Recht müßte man denn überhaupt jede Außenwelt als psychologisches Wahngebilde der menschlichen Einbildungskraft ansehen, was doch ein Unsinn ist. Denn alles, was ist, wird von Menschen mittels seiner innermenschlichen Fähigkeiten erfaßt: alle Natur und alles Seiende. Dann sind alle Bäume, die wir sehen, weil wir sie mittels unseres Auges sehen, nicht außermenschliche Wirklichkeiten, sondern innermenschliche Fiktionen. Wenn dem aber so ist, dann sind wir in der Welt wie in einem Narrenhaus. Mit demselben Recht also, mit dem wir der Welt Wirklichkeit zumessen, obwohl wir sie nur mittels unserer menschlichen Seelenkräfte wahrnehmen, müssen wir auch Gott Wirklichkeit zuschreiben, wenngleich wir auch ihn nur mittels unserer innermenschlichen Fähigkeiten erfassen können.
3. Natürlich ist wahr, was Kant sagte: daß der Mensch die außermenschliche Wirklichkeit nur auf menschliche Art erfassen könne. Darin sind alle christlichen Gottgläubigen mit Kant einig. Thomas von Aquin , der größte christ
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