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Das aufgebrochene Tor : Predigten und Andachten gefangener Pfarrer im Konzentrationslager Dachau / Vorwort und Herausgeber: Martin Niemöller
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fischer würden und der Macht der Finsternis widerstehen konnten aber auch getröstet werden durch den Frieden mit Gott .

III. Der Heilige Geist war nötig, damit sie für den Herrn zeugen konnten.

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Nur soweit sie vom Heiligen Geiste erfüllt waren, ver­mochten sie wahre Zeugen zu sein, damit nicht Menschen­geist Gottes Geist verdrängte. Es ist gut, daß ich hingehe", lichen; hatte der Herr gesagt. Sie sollten von oben gezeugt werden

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nur Menschen, die von oben geboren sind, können zeugen. Zeugen heißt: anderen Leben geben. Was aus dem Geiste geboren ist ist Geist.- Von neuem geborene Menschen ,, es sei denn" sonst kann der Mensch, auch nicht der religiöse, fromme Mensch, nicht in das Reich Gottes eingehen. Jeder muß sein Pfingsten erleben, so daß er weiß( nicht: ich hoffe, ich nehme an, nein- er muß wissen): ,, Ich bin vom Tode zum Leben geboren."

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IV. Der Heilige Geist war nötig, um die Geheimnisse Gottes richtig zu verwalten.

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Die armseligen Menschen, die wohl Worte ewigen Lebens gehört hatten, hatten in sich nicht die Fähigkeit, die Sachen Gottes allein zu verwalten. Auch die eigene Schuld bedrückte sie. Sie waren nicht in der Lage, frei, selbständig und allein vor Gott verantwortlich zu handeln. Aber an Pfingsten wurde reiner Tisch gemacht sie kamen nun von einer Klarheit zur anderen die Geheim­nisse Gottes konnten sie verstehen denn der Geist er­forschte die Dinge Gottes. So kann der Apostel Paulus später sagen: Dafür halte man uns Gottes." 1. K. 4, I.

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für Verwalter

V. Der Heilige Geist war nötig, um den Herrn Jesus zu verherrlichen. Wenn Johannes schrieb: ,, Wir sahen seine

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