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Liebe Brüder, wenn schon das Israel des alten Bundes solche Gnade erfahren hat und solchen Grund zu Dankbarkeit und Freude hatte, um wieviel mehr erst wir, für die Gott durch Christum und seinen Sühnetod zum Vater wurde. Das Kreuz von Golgatha ragt hoch gen Himmel empor wie das Panier Gottes, ein Wegweiser für uns im Kampfe des Lebens, ein Zeugnis göttlicher Fürsorge und das Merkmal eigener Schwäche.
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Aber dies heilige Zeichen, das jeden zur Buße treiben, das uns alle in die Knie zwingen müßte, das uns mit einzigartiger Macht an die Gegenwart des heiligen, alleinigen, gerechten Gottes erinnern will dies heilige Zeichen blieb auch nicht verschont vor Mißbrauch durch des Menschen Sünde. Da, wo man in reuevoller Selbsterkenntnis verstummen und seine Schuld bekennen sollte, da hat man in selbstherrlichem Stolz die Stelle des Allmächtigen einzunehmen versucht. Und hat dann im Zeichen des Kreuzes und im Namen der Liebe Blut vergossen und unzählige Greuel begangen.
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So wie das Israel des alten Bundes, ja schlimmer noch: ,, Die Kinder Israel haben deinen Bund verlassen und deine Altäre zerbrochen und deine Propheten mit dem Schwert erwürgt"( I. Kön. 19, 10), klagt Elia. Wie denn auch nicht, wenn das Volk ein so trauriges Beispiel in seinen Königen hatte! Gleich der erste von ihnen, Saul ,,, baute dem Herrn einen Altar"( I. Sam. 14, 35), nicht auf Geheiß des Herrn, nicht als ein gehorsamer Diener, sondern eigenmächtig, unberechtigt. Darum, als er Gott befragte, antwortete Er ihm zu der Zeit nicht"( V. 37). Der Herr läßt sich nicht verspotten und zum Knecht des menschlichen Mutwillens machen! Später machte sich ein Jerobeam Feste und erdachte Gebräuche, als ob er das Recht dazu erhalten hätte, als Stell
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