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doch auf das Licht hoffen! Unser K.Z. hat es oft genug gezeigt. Ostern ist für viele ein schöner Optimismus. Das Leben ist ja nicht so schlimm. Das Leid der Welt wird durch Freude kompensiert. Weinen und Lachen hat seine Zeit, hat der Prediger schon gesagt.
Aber was wissen wir schon von Ostern, wenn wir nicht hören, wie Gott von sich aus den Ostermorgen gegeben hat als die größte Überraschung denen, die nichts mehr hofften und erwarteten. Wenn wir nicht sehen, wie Gott von sich aus seine Herrlichkeit offenbart hat in einer verlorenen, untergehenden Welt. Wie gerade am Ende unserer Möglichkeiten diese neue Möglichkeit Gottes sich Bahn bricht, die uns in der Auferstehung des Herrn Jesu Christi gegeben ist.
Wie anders als wir denken, fängt der Ostermorgen im Evangelium an. Maria Magdalena steht am Grabe. Gebrochen unter dem schweren Leid, unter der Furchtbarkeit dieses ersten Tages der Woche. So war dieser Morgen für alle, die Anteil hatten an dem Leiden und Sterben des Herrn, für die Jünger, für die Frauen der Anfang eines Schreckentages, einer Dies irae. Ein Anlaß zum Klagen und Weinen.
Am ersten Tag war der Herr ermordet worden. Die Erde erbebte, die Felsen zerrissen. Das Ende aller Dinge schien nahe.
Am zweiten Tag war es Sabbath. Gott ruhte von seinen Werken. Eine kurze Pause, eine kurze Aufschubfrist.
Und dann kommt der dritte Tag. Nun wird endgültig entschieden werden! Gott muß sich jetzt spüren lassen. Schwarze Drohung liegt über dem dritten Tag. Die Welt fängt aufs neue an. Aber wie sieht diese Welt aus? Eine Welt ohne Gott . Eine Welt ohne Christus. Eine Welt in der hoffnungslosen Finsternis. Hörten wir nicht, wie die beiden
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