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nicht davon lassen können, zu bekennen: ,, Er sei Christus, ein König“.
In das Richthaus des Pilatus und in den Palast des Herodes, vor Fürsten und Könige wird Jesus geführt. Pilatus und Herodes sind zwei sehr verschiedene Männer und behandeln Jesus sehr verschieden.
Pilatus nimmt Jesus ernst. Die ganze Sache ist ihm zwar durchaus lästig. Man merkt seinen Worten, seinen Vernehmungsfragen, welche in voller Sachlichkeit geschehen, doch zugleich das Gelangweilte an: ,, Bist du der Juden König ?" Und als die Angelegenheit anfängt, umständlich zu werden, da wird er ungeduldig: ,, Also, ich weiß natürlich mit euren Sachen nicht Bescheid! Bin ich vielleicht ein Jude? Dein Volk und die Hohenpriester haben dich mir überantwortet. Wir wollen es nun kurz machen: also, was hast du getan?"
Aber die Sache wird bald aufhören, langweilig zu sein, gerade auch für Pilatus! Der römische Prokurator wird merken müssen, daß der Ernst bloßer Sachlichkeit, der Ernst säkularer Gerechtigkeit, mit der er den Fall zu behandeln gedenkt, an die Sache, vor die er hier gestellt ist, nicht heranreicht. Vor wem er stand und wer der war, der mit ihm redete, das hat Pilatus gewiß nie begriffen. Aber alles, was Jesus zu ihm sprach, und schließlich das, was ihm sein Weib noch sagen ließ, wirkte zusammen dahin, daß etwas wie eine abergläubische Angst vor diesem Menschen über ihn kam, wie die Darstellung des Evangelisten Johannes das erkennen läßt. Und in dem Gedränge zwischen sachlicher Gerechtigkeit und Furcht einerseits und dem Reden und Flüstern, Schreien und Drohen von Volk und Hohenpriestern andererseits, wo er längst gemerkt hat ,,, daß sie ihn nur aus Neid überantwortet hatten", und schon wußte, daß keine
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