Unruhestifter und Landfriedensbrecher: ,, Er hat das Volk erregt damit, daß er gelehrt hat hin und her im jüdischen Lande und hat in Galiläa angefangen bis hierher". Unter sich haben die Männer des Hohenrates auf Gotteslästerung erkannt( das meinten sie ernst!) und haben unter sich auf Grund des angeblichen Tatbestandes der Gotteslästerung das Todesurteil gesprochen. Vor Pilatus aber, d. h. vor der römischen Obrigkeit, die allein die Befugnis hatte, das Todesurteil zu bestätigen und zu vollstrecken, mußten sie, um das zu erreichen, diese ganze vertrakte, höchst difficile Angelegenheit ins Politische drehen. Pilatus scheint das auch zu durchschauen:„ Ich finde keine Ursache an diesem Menschen". Aber als er dann Jesus zur Kreuzigung überantwortete, da war inzwischen kein anderer als eben der politische Gesichtspunkt in Erscheinung getreten. Ich weiß nicht, ob Pilatus ein Verhandlungsprotokoll zu führen und eine Urteilsbegründung zu geben verpflichtet war; aber wenn es so war, dann muß Jesus dort als ein politischer Verbrecher gestanden haben.
Darauf kommt es schließlich auch hinaus, wenn die Welt die Gemeinde verfolgt. Die Kirche, wenn sie rechte Kirche Jesu Christi ist, tut der Welt nichts Böses an, die Welt findet keine Ursache an ihr. Aber sie ist in der Welt eine Fremde, und als eine Fremde in der Welt, der man nichts weiter als eben dieses nachsagen kann, daß sie eine Fremde ist, und die eben darum der Welt unbequem und ein Stein des Anstoßes, ein Fels des Ärgernisses ist, wird sie nun gerade mit dem politischen Vorwurf belastet, daß ihr Reich doch von dieser Welt sei. So wird sie nach der Weissagung ihres Herrn als eine politische Größe verfolgt, so werden ihre Glieder zur Verantwortung in die Rathäuser gezogen, vor Fürsten und Könige geführt um seinetwillen, weil sie
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