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Trauern und Weinen, in unser Leiden und Sterben,
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alles, sein ganzer Menschenweg von Bethlehem bis Golgatha war damit, daß Gott ihn ging, das Leiden des Herrn ,,, welcher, da er wohl hätte mögen Freude haben, erduldete das Kreuz".
,, Das Wort ward Fleisch und wohnte unter uns." Ja, Er wohnte wirklich unter uns, er wurde einer von uns; er hat an allem teilgehabt, es ist ihm nichts erspart geblieben und er selbst hat sich nichts erspart, was das tiefste Menschenwesen, den schweren Ernst des Menschenlebens, ja die ganze letzte Fragwürdigkeit aller menschlichen Existenz ausmacht. Christus ist nicht als ,, ein Gott " oder ein Halbgott, ein Göttersohn über diese Erde gegangen, der etwa nur einen Scheinleib trug und der nur zum Schein litt und der Gethse mane und Golgatha als Schlußakte eines kollossalen Theaters vor der Welt aufführte; nein, Christus hat wirklich gelitten, Christus hat wirklich vor Schmerzen geschrien, laut geschrien in der Qual, ihn hat wirklich gedürstet, körperlich gedürstet, da er als ein Festgenagelter die Barmherzigkeit der Menschen anrief und bat: ,, Mich dürstet!"
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Es geschah des Vaters Wille, welchem Christus gehorsam war, als Er, welcher wahrhaftiger Gott war, vom Vater in Ewigkeit geboren, nun als wahrhaftiger Mensch, von der Jungfrau Maria geboren, als des Vaters ewiges Wort, welches Fleisch geworden war als der am Kreuze die größte Qual des Menschenleibes auf sich nahm und durchlitt. Die ganze Passionsgeschichte, wie die Evangelien sie uns erzählen, ist ja doch erfüllt von der Kunde, daß da in Geth semane und auf Golgatha nicht etwas von ungefähr geschah, sondern daß nichts anderes, nicht weniger und nicht mehr, geschah und überhaupt geschehen konnte, als was der Vater in seinem heiligen Ratschluß ersehen hatte, und wovon die
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