Alle, hörst du wohl? Dieser Mörder auch, welcher so spät ihn fand.
Aber du und ich auch, die wir doch nicht besser sind wie Mörder, wir auch, so wir nur gläubig auf ihn sehen.
,, Du mit mir!", das gilt für uns auch, denn bei ihm ist Vergebung, und er wird seinem Volke vollkommene Erlösung geben um seiner Güte willen.
Die demütige Bitte: Herr, denke an mich, beantwortet er mit dem Paradiese! Er macht die Tore seines Reiches weit auf und seine Mittlerhände breitet er aus, um zu retten jeden, der zu ihm kommt, denn sein Opfer ist nicht
umsonst.
Sein Kreuz trägt Frucht.
Sein Werk erlöst die Welt, denn dieser erste Erlöste auf Golgatha sichert zugleich die ganze Schar der Geretteten, welche niemand zählen kann, welche alle von Christus geerntet sind auf dem Acker der Welt; alle, welche er getreu geführt und mit sich genommen hat durch seinen Tod ins ewige Leben, und zu jedem spricht er seine Siegesverheißung: Du mit mir!
Und so wandelt er unseren Tod auf Erden um in den Heimgang der Pilger, die zur Heimat kommen; die aber Pilger bleiben, solange sie leben, und in diesem Leben mit einer Verheißung, bloß einer Verheißung, zufrieden sein
müssen.
Der Mörder hat zweifelsohne in Seelenwonne das Wort des Herrn gehört: du mit mir, im Paradiese, heute!
Bald nachher aber ist der Kampf für ihn schwer geworden.
Der Herr, sein Hort und Felsen, starb vor seinen Augen. Allein zurückgeblieben, sah er seinen eigenen Martertod immer näher rücken; am Abend ging er ein unter Hammer
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