In
DU MIT MIR
Passionsandacht. Dachau , Mittwoch, den 21. Februar 1945 Ansprache über das 2. Kreuzwort: Lukas 23, 43.
Meine Brüder!
Das erste Wort Christi an seinem Kreuze war ein Gebet gewesen. Heute haben wir es im zweiten mit einer Verheißung zu tun.
Es gibt also noch Hoffnung und Erwartung auf Golgatha; ist das kein Wunder?
Die Welt hat den Gesalbten des Herrn gekreuzigt, und sie ist nicht weggeschleudert worden in die Finsternis. Menschen haben Gott verworfen, und Blitze aus dem Himmel haben sie nicht getötet.
Eben darum, weil der Herr durch das erste Kreuzwort, das Gebet um Vergebung, Amnestie erreicht hat. Die Strafe war einstweilen aufgeschoben, damit ein Elender wie der Schächer, und viele andere, wie du und ich, das Paradies finden könnten.
So sprach Christus denn zur rechten Zeit sein zweites Wort: eine Verheißung.
Und es war mehr als ein Wort: war eine Tat. Laßt uns das betrachten und sehen, wie Christus an seinem Kreuz die erste Frucht seines Opfers geerntet hat!
Wenn dieser Schächer auch früher schon Jesu begegnet sein mag, so hat er ihn für seine Seelennot doch nicht gebraucht, bevor er an seinem Kreuze neben ihm hing. Jesus seinerseits hatte ihm nicht helfen können, bevor er den Übeltätern gleichgerechnet war.
Das ist gerade das Leiden des Herrn.
36
Sünde
unschu
allen.
AB
bluten
Missed
Et
empfa sind;
Ja
dig a
uns T
du i
diese diesen
W
mir i
Du
frei!
F
Kreu
chern
beson
U
E
W
muß
an ih
Leber


