HORST THURMAN N, Euskirchen DER VORHANG ZERREISST
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Lukas 23, 45
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Wie bei der Geburt des Herrn die stellaren Besonderheiten den Magiern den Weg zum Bethlehemstall wiesen, so hat es auch Gott gefallen, bei dem weittragendsten Ereignis der Weltgeschichte, nämlich dem Tode seines geliebten Sohnes, wiederum in seiner Symbolsprache zu reden. Und da ist es unserem Vers vorbehalten, in ganz eigener Form die Bedeutung des Ereignisses von Golgatha auszusprechen.
In den Stunden, da der Menschensohn ringt, um der Welt Sünde hinaufzutragen an das Kreuz, kann auch die Sonne, das Zeichen alles natürlich- irdischen Lebens, nicht ihren Schein behalten, und eine dem Sündendunkel entsprechende Finsternis breitet sich über das Land von der sechsten bis zur neunten Stunde. Und wiederum: in dieser Zeitspanne, da der Gottessohn als der fluchbeladene Sünderheiland darnach schreit, das Angesicht des Vaters zu sehen, da zerreißt der Vorhang vor dem Gnadenstuhl des Allerheiligsten mitten entzwei, und der Sohn kann wieder den Vater sehen. Eine expressionistische Novellistik könnte nicht genialer eine solche Parallelität symbolisierender Geschehnisse erfinden; hier nun ist es keine Erfindung, sondern die Sprache der Wirklichkeit Gottes.
,, Gott hat geredet, er wolle im Dunkel wohnen". So hatte Salomo sein großes Gebet zur Einweihung des Tempels eröffnet.( 1. Kön. 8, 12.) Ja, es war eben der Tempel zu Jerusalem , bzw. früher die Stiftshütte, die Stelle der Bundeslade mit dem Gnadenstuhl, da Gott in ganz hervorragender Weise den Menschen nahe sein sollte. Kein Ort
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