dürfen, wie man sich( vielleicht!) gehen läßt, wenn man im Alltag oder wenn man allein ist; da wird man die Lenden gegürtet haben und die Lichter brennen lassen müssen.
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Liebe Adventsgemeinde! Wo Gott kommt, da wird man sich gewiß freuen im kindlichen Vertrauen. Aber wo Gott kommt, da wird man sich auch fürchten mit hochgestimmtem Sinn. Wie die Frauen von Jerusalem ,, mit Furcht und großer Freude" vor der Tatsache der Auferstehung ihres Herrn standen, so wird die Gemeinde auch vor der Tatsache der Wiederkunft ihres Herrn stehen: ,, mit Furcht und großer Freude". Als auf dem Felde von Bethlehem den Hirten der Engel des Herrn erschien und die Klarheit des Herrn um sie leuchtete, da fürchteten sie sich sehr. Wenn das wahr ist und wo das wahr ist, daß Christenmenschen nicht bloß stehen in einem Warten auf eine Besserung ihrer Lage oder auch in irgendeinem verschwommenen, sehnsuchtsvollen Warten auf ein besseres Jenseits, sondern wenn das wahr ist, daß Christenmenschen Menschen sind, die auf ihren Herrn warten, da wird in ihrer Freude auf sein Kommen auch immer zugleich die Furcht des Herrn sein, der da kommt in seiner Herrlichkeit, in die man nicht hineinschauen kann, ohne sich erkannt und gerichtet zu wissen in seiner ganzen Unwürdigkeit. Mit diesem Sinne laßt uns auf das Kommen des Herrn warten:„ ,, Mit Furcht und großer Freude!" Das wäre rechtes, adventliches Warten.
Denn es ist ja das Größte, was je auf Erden geschehen ist: daß Gott der Herr sich geneigt hat zu dieser armen Erde und seinen Sohn gesandt hat, das Werk der Erlösung auf ihr zu vollbringen. Und es ist das Größte, was je auf Erden geschehen wird, ja was geschehen kann, daß Gott am Ende der Tage sich wiederum zu ihr neigen wird und seinen Sohn senden wird in der Herrlichkeit des Himmels.
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