natwerferfeuer lag, da kam Franz zu mir und bat mich, mit ihm im Graben etwas abseits zu gehen, da, wo uns die anderen nicht zuhören konriten. Wir rauchten Zigaretten und tranken Aquavit, den wir an Kampftagen reichlich nach vorne bekamen. Auf einer Munikiste erzählte mir Franz seinen Lebenslauf, und als er geendigt hatte, da war auch das feindliche Feuer abgeebbt. Die Sonne war aufgegangen, und der rote Sonnenball fing am Firmament wie eine große Diskusscheibe zu tanzen an. Auf den nahen Wolgawiesen schwebten milchigweiß die Frühnebel und verbargen die Kaffeeträger dem Feinde.
Als Franz mich verlassen hatte, da war ich noch sitzen geblieben und versuchte, meine Gedanken zu klären.
‚Wenn ich falle“, so hatte er zu mir gesagt,„dann weißt du es wenigstens, wer ich war. Ich, der preußische Unteroffizier Franz Bende, stud. phil. der Universität Breslau und ehemaliger Häftling eines deut- schen Konzentrationslagers. Für dein Gehirn“, so fuhr er fort,„mag sich das schwer zusammenreimen, aber in unserem deutschen Vater- land ist ja kein Ding unmöglich. Als ich kurz vor dem Staatsexamen stand, wurde ich in Breslau verhaftet. Die Gestapo brachte mich ins Polizeipräsidium und gerbte mir dort täglich mit Peitschen den Rücken. In dere Stadt waren damals viele Geistliche verhaftet worden, und da man mich im Pfarrhaus der Mauritiuskirche täglich ein- und ausgehen sah, so erfolgte bei mir eine gründliche Hausdurchsuchung, und ein verbotener Hirtenbrief unseres Kardinals wurde gefunden. Das Er- gebnis der Untersuchung war, daß ich in ein KZ geschafft wurde und dort einen gründlichen Anschauungsunterricht vom Dritten Reiche er- hielt. Über diese Zeit kann ich dir später einmal ausführlich erzählen; jedenfalls waren für mich die zwei Jahre, die ich dort zubringen mußte, eine bessere Lehre als vorher die acht Semester auf der Uni. Die Er- kenntnis, so unendlich mehr zu wissen als die mit Blindheit geschlagene Masse, entschädigt mich für alle erlittene Unbill. Die Leidtragenden sind einzig meine Eltern, denen ich durch die Schutzhaft Kummer über Kummer bereitet habe. Nach zweijähriger Haft bin ich dann entlassen worden, nachdem ich mich verpflichtet hatte, mich sofort an die Front zu melden. Es mögen diesen meinen Entschluß viele meiner Lager-
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