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Heinrich Lienau

Als ich nach dem ersten Weltkrieg heimkehrte, hörte ich bei meinem Freunde Hermann Boßdorf zum erstenmal den Namen Heinrich Lienau. Boßdorf berichtete mir, daß 1917 von diesem niederdeutschen Dichter im Schiller- Theater Ham­burg- Altona das Drama ,, Heidlüchen" zur erfolgreichen Uraufführung gelangt wäre. In der Buchausgabe des Verlages Richard Hermes lernte ich dann das Stück kennen. Im Winter 1918-19 brachte dies Theater Lienau's Werk ,, De Herr vun Hoffsee". Das Programmheft enthielt eine Einführung aus der Feder von Hermann Boßdorf . Dies Bühnenwerk behandelte das noch aus der Feudalzeit stammende Recht der ersten Nacht für den Gutsherrn. Deshalb führte das Stück auch den Unter­titel ,, Jus primae noctis". Diese Dichtung hörte ich mir auf der Bühne an und hörte hinterher von Bekannten, daß Lienau's Erstling Uem de Hauw" noch immer auf eine Urauf­führung warte.

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Bald darauf lernte ich auch den Dichter persönlich kennen. Professor Marx Möller, damals Dramaturg am Altonaer Stadt­theater, Heinrich Lienau und ich traten in den Vorstand der 1914 gegründeten ,, Niederdeutschen Vereinigung" ein, die durch die Herausgabe des alljährlich erscheinenden ,, Niedersachsen­buches" und durch die Zweimonatsschrift ,, Der Schimmelreiter" viele Freunde gewann. Der Dichter wohnte damals mit Frau und Tochter in Hamburg im Luisenweg. Mir fiel gleich beim ersten Besuch Lienau's interessante Bücherei auf, die viele Seltenheiten barg. Er ist nämlich von jeher ein Bücherlieb­haber und Sammler gewesen.

Heinrich Lienau ist kein geborener Hamburger. Am 24. August 1883 wurde er in Neumünster ( Holstein) als Sohn eines Schlossers geboren, besuchte die 1. Bürgerschule und kam dann als Schriftsetzer nach Kiel in die Lehre. Aber wegen eines beginnenden Lungenleidens mußte er später diesen Beruf auf­geben, siedelte 1901 nach Hamburg über und wurde jetzt Kauf­mann. Als solcher war er bis 1919 in der Hamburger Konsum­gesellschaft von 1856 tätig.

Durch seinen Vater, der 1930 starb, kam er schon sehr früh mit der damals sich machtvoll entwickelnden Sozialdemo­kratischen Partei in Berührung. In der Verbotszeit( Sozialisten­Gesetz 1878-1890) war der alte Lienau Vorsitzender der ille­galen Exekutive der Partei für den Bezirk Schleswig- Holstein . Dadurch lernte er in seinem Elternhaus eine Reihe führender

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