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Nazis sich stets auszudrücken beliebten, wurde ,, Olinda" ,, ge­kauft" und neu hergerichtet, damit sie eines Dr. Best nebst Gemahlin würdig ward. 60 000 Dänenkronen kostete der Umbau, die auch noch von der dänischen(!) Staatskasse bezahlt wer­den mußten. Dr. Best wollte nur das Beste für Dänemark , weshalb er der Staatskasse auch die Bürde von 60 000 Kronen abnahm. Der Tierarzt Dr. Möller war u. a. sehr aktiv bei dieser Verkaufsangelegenheit.

Von dem Aussichtsturm, welcher mit erworben wurde, hatte der Satrap von Dänemark , Dr. Best, einen wunderbaren Aus­blick über die Förde hinweg nach Flensburg und das gegen­überliegende Ufer von Mürwik, Solitüde und Glücksburg . Er hatte sozusagen das ,, Dritte Reich " seines Führers immer unter Augen. Wenn nicht von Zeit zu Zeit kleine Sabotageakte in der Gegend passierten, ließ sich auf dem Besitz ,, Olinda" ganz gut leben. Sei es nun der eigenen Sicherheit wegen oder war es Großzügigkeit- Dr. Best nebst Gemahlin entschlossen sich, Flüchtlinge aufzunehmen und zwar eine große Familie. Diese erhielt nun nicht etwa die Hälfte der Villa. Nein, in einem ungenutzten Winkel fanden die Flüchtlinge Unterkunft. lebte Dr. Best in Dänemark , stets um das Wohl des dänischen Volkes besorgt. Und wenn die tausend Jahre nicht so gal­loppierend zu Ende gegangen wären, dann säße Dr. Best noch heute als unumschränkter Gebieter und ,, Schutzpatron" von Dänemark in diesem Tuskulum.

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Hier wäre hinsichtlich des Urteils gegen Dr. Best und Kon­sorten noch nachzutragen, daß im Juli 1949 das Höchste Ge­richt in Kopenhagen die Urteile wie folgt abänderte: Dr. Best 5 Jahre, Dr. Bovensiepen lebenslänglich, Pancke zwanzig Jahre Gefängnis; Freispruch für v. Hanneken. Wegen des Urteils gegen die Verurteilten wurde sofort Revision angemeldet; Publikum und Presse in Dänemark hatten gegen dieses milde Urteil er­bitterte Stimmen des Protestes geäußert.

Gegen die Schuldigen am Verbrechen in der Geltinger Bucht hatte das Schwurgericht in Hamburg 1948 ein sehr mildes Urteil gefällt, welches vom Kölner Obergericht aufgehoben. wurde. Nach einer erneuten sechswöchentlichen Verhandlung wurde am 8. 8, 1949 nachstehendes Urteil verkündet: Marine­richter und jetziger Kunstmaler Holzwig er dachte nicht daran, ein Gnadengesuch für die Verurteilten einzureichen- fünf Jahre Gefängnis; Offiziersbeisitzer Oberstabsarzt Dr. Busch ein Jahr Gefängnis; der ehem. Kommodore, jetzt arbeitsloser Rudolf Petersen zwei Jahre Gefängnis; er opferte drei Men­schen ,,, damit die letzte Schlacht gewonnen werden konnte". Gleichfalls je zwei Jahre Gefängnis erhielten der als ,, Speichel­lecker" vom Gericht gekennzeichnete Mannschaftsbeisitzer Faust­mann und als ,, übelste Erscheinung aller Angeklagten" der ehemalige Bataillonsführer und jetziger Ingenieur Sander- als zudiktiert. Initator des Verbrechens in der Geltinger Bucht

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Die Angeklagten v. Dresky und Schultz wurden freigesprochen. Merkel, der die Exekution derzeit durchführte, stand nicht unter Anklage.

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