Aus der Schiffspassagierliste der Reederei konnten ihm sogar seine Begleiter aus Berlin namentlich genannt werden. Diese kleinen Enthüllungen dürften Dr. Best nicht gerade angenehm gewesen sein.

Von Dr. Best hatte ich bereits berichtet, daß er der Vater des Schutzhaftbefehls und der Schutzhaft für Politische über­haupt war. Doch nicht nur dies ist von ihm bekannt. Er leistete die ganze Vorarbeit für die Errichtung und Einrichtung der Konzentrationslager, ohne daß die Öffentlichkeit etwas davon erfuhr. Hitler und Himmler samt ihren sadistischen Trabanten wurden von Dr. Best suggeriert. Nahezu unbekannt ist die Tatsache, daß Dr. Best bereits 1931 die ,, Boxheimer Dokumente" verfaßte, jene Terror- und Torturfibel, welche den auf den Ordensburgen ,, ausgebildeten" SS - Henkern und Schinderknechten als Unterrichtsliteratur und Leitfaden für Menschenschändung, Tortur und bestialische Tötung diente!

In anschaulicher Weise wurde die Anwendung des Terrors sowohl gegen die Bevölkerung des eigenen Landes wie Ange­hörige anderer Nationen im Kriegsfalle geschildert. Vor diesem Dokument der Bestialität hätten selbst die Verfasser der ,, Pein­lichen Halsgerichts- Ordnung Kaiser Karl V." die Segel streichen müssen, wenn sie die ,, Boxheimer Dokumente" des Dr. Best kennen gelernt hätten. Ausgerechnet den Vater dieser Terror­Akte betraute Hitler mit der Position des Reichsbevollmäch­tigten für das ,, in Schutzhaft" genommene Nachbarland Däne­ mark

.

Wie dort nach den Methoden der ,, Boxheimer Dokumente" die Bevölkerung terrorisiert und gemordet wurde, enthüllte der obenerwähnte Kriegsverbrecher- Prozeß in Kopenhagen , welcher sich einige Monate lang hinzog und mit der Verurteilung von Dr. Best und seines Komplizen in Massenmord Dr. Bovensiepen zum Tode abschloß. Pancke erhielt zwanzig, von Hanneken acht Jahre Gefängnis. Die Berufungsverhandlung ist z. Zt. noch nicht beendet.

Noch einiges sei über Dr. Best abschließend nachzutragen. Als Reichsbevollmächtigter hatte er selbstverständlich in Kopen­ hagen eine komfortable Dienstwohnung. Zur Entspannung brauchte er eine ruhige Stätte der Erholung, weshalb man nach einem Landsitz Ausschau hielt. Diese fand sich in nächster Nähe der Grenze, am idyllischen Nordufer der Flensburger Förde : die von Wald umgebene Villa ,, Olinda" Süderhaff( Sön­derhav).

Nicht uninteressant ist, zu erfahren, wie die Vorgeschichte des ,, Erwerbs" dieser Villa ,, Olinda" war. Der Vorbesitzer sah sich genötigt, diesen Besitz zu veräußern, um für seine ge­schäftlichen Unternehmungen Gelder flüssig zu machen. Ein von ihm mit dem Verkauf beauftragter Makler fand sehr bald einen zahlungsfähigen Interessenten. Als dies die Naziclique um Dr. Best erfuhr, schaltete sich die sogenannte Höfebank ( Dr. Vogelsang) ein, und stellte sich als Vermittler bzw. Beauf­tragte der Nazi- Regierung vor, welche kurzerhand verfügte, daß die Villa ,, Olinda" zu dem vom Käufer festgesetzten Preis an die Naziclique zu verkaufen sei. Basta! Schlagartig, wie die

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