Stehen, geschweige zum Liegen war. Was nicht in die Ba­racken hinein ging, blieb draußen liegen, doch nicht lange. Die SS trieb sie in Gruppen von fünfzig Opfern zum Tore hinaus in das Menschenschlachthaus, wo sie durch Gas ein sehr schnelles Ende fanden. Oftmals blieben die hier zusammen getriebenen ,, Terroristen" keine Stunde im Lager, denn sobald die Gaskammern von den vorherigen Opfern geräumt waren, kamen die Neuankommenden wieder hinein. Wochenlang hat dieses Hinschlachten der hungernden Jugend gedauert, das nach außen hin als Aktion gegen die ,, Terroristen" bekannt gegeben wurde. Nur wir Eingeweihten erfuhren den wahren Sachverhalt.

Mit der Bekleidung der Häftlinge sah es sehr schlecht aus. Oft wurde wochenlang keine Unterwäsche ausgegeben, weil einfach nichts vorhanden war. Das Ungeziefer vermehrte sich rasend und die Verlausung erreichte bisher nicht gekannte Rekordziffern.

Die Abfallhaufen und Dungstätten wurden von den Hun­gernden aufgesucht und nach noch irgendwie genießbaren Dingen durchwühlt. Die dort genossenen verdorbenen Sachen brachten massenhaft Krankheiten und Tod in die Reihen der Häftlinge. Nichts tat die Lagerführung, um durch Zuteilung ausreichender Verpflegung diesen Übelständen zu steuern. In dem Führerheim, wo die SS verpflegt wurde, nahmen die Schwelgereien kein Ende. Dort war alles vorhanden, von den erlesensten Delikatessen bis zu den ausgesuchtesten Likören, Weinen und Weibern.

Neben den Todesopfern, die Hunger und Kälte täglich for­derten, rangierten jene, die durch Gift oder Gaskammer um­gebracht wurden, nicht zu reden von jenen, die gehängt, erschossen und zu Tode gemartert wurden. Innerhalb der Mauer, jedoch vom Lager durch den Stacheldraht getrennt, wurden Maschinengewehrnester und Flammenwerfer eingebaut und mit SS- Posten, zumeist Fremdsprachigen( Rumänen) besetzt, so daß die Vermutung nahe lag, eines Tages das Lager kon­zentrisch unter Feuer zu nehmen und die gesamte Lagerstärke durch ein Blutbad zu liquidieren.

In den Kreisen der Politischen rechnete man mit der Mög­lichkeit, daß SS - Flieger das Lager mit Bomben belegen wür­den, um dann durch Presse und Rundfunk der Weltöffentlich­keit glaubhaft zu machen, die Alliierten hätten diese grauen­hafte Massentötung begangen. Wider Erwarten geschah nichts, und dennoch quälte uns ein Gefühl des Unsicheren und Un­behagens. ,, Was wird man mit uns machen läßt man uns lebendig heraus?" war die immer wieder aufgeworfene bange Frage; doch kannten wir keine Verzweiflung. Mochte kommen, was kommt wir würden uns schon zu wehren verstehen wissen, wenn es hart auf hart gehen sollte. Fest entschlossen waren wir, unser Leben so teuer als möglich zu verkaufen. Letzten Endes waren auch wir nicht waffenlos.

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Es bereitete keine Schwierigkeit, den elektrisch geladenen Draht mit darauf geworfenen Bohlen und Barackenwänden zu zerreißen, um dann die Mauerplatten des Lagers zu durch­

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