auf das andere, fallen vor Kälte um, versuchen, sich wieder zu erheben und sinken tot um. Dazwischen jammern die noch sich krümmenden Gestalten, teils barfuß und mit erfrorenen Händen oder Füßen und rütteln vergeblich an den eisernen Gitterstäben des Tores, das sich nicht öffnet, weil der Kom­mandant nur eine geringe Anzahl zur ambulanten Behandlung zulassen wollte.

Den Vorzug haben die Sterbenden, weil für sie keine Betten im Krankenbau benötigt werden, sondern ihr Transport von der Aufnahme anschließend in den Leichenkeller erfolgen kann. Juden, deren Lebensdauer auf mehr als einen halben Tag ver­anschlagt wurde, durften nicht als krank gemeldet werden. Erst wenn im Wohnblock feststand, daß die letzten Atemzüge und das gebrochene Auge das facies hippokratia erkennen ließen, dann erst durfte der Blockälteste den Sterbenden zum Krankenbau bringen lassen; wenn dann in der Aufnahme oder unterwegs der Tod eingetreten war, so wurde er aufgenommen aufgenommen im Leichenkeller, wo man ihn entkleidete und auf den großen Haufen warf.

Damals befand sich noch der Leichenkeller unter der Ba­racke R II, wo die Toten in allen Stellungen hockten, lagen oder angelehnt und mit verzerrten Gesichtern jedem Eintreten­den ein Bild des Grauens darboten, wie es noch kein Maler der Totentänze auf die Leinwand brachte. In diese Stätte des Grauens wagte sich kein SS- Mann, nur die Leichenträger mußten hinein und die erstarrten Totentänzer auseinander zerren, um sie in Transportsärge zu legen, die zum Krematorium kamen. Nichts wurde an der Stellung oder Lage geändert; wie ihre letzten Bewegungen die Glieder geformt hatte, so wurden sie in der Leichenkiste belassen, sehr häufig zu zweien weil es doch nur Skelette waren Totentänzer im KZ.

Beim Außenkommando im Klinker" war ein freiheits­dürstiger Russe in einen Baum geflüchtet. Der Lagerführer Grünwald schoß ihn herunter wie einen Affen. Das getroffene Opfer gestikuliert in den Ästen und stürzt dann leblos herab. Einige Zuckungen verrieten noch Leben und eine weitere Kugel beendete das Leben dieses Totentänzers auf dem Baum. Ein weiterer Häftling, versehentlich in die Sperrkette geraten, wird vom SS - Wachtmann rücklings erschossen, er taumelt, tanzt und sinkt am Graben zusammen. Auch er machte den letzten Tanz, den Tanz in den Tod..

Solange noch das Arbeitskommando ,, Klinker" des Abends ins Lager rückte, brachte der Arbeitswagen einige Tote von dort mit, neben den fast zu Tode geschundenen lebenden Ske­letten, die gestützt von je zwei Arbeitskameraden zum Kran­kenbau geschleppt wurden; ihre Bewegungen verrieten, daß dies ihr letzter Gang, der Totentanz , war. Sehr häufig langten sie in der Aufnahme schon als Tote an und wurden von dort mit der Leichenkarre sofort in den Leichenkeller gefahren. Später brachte täglich ein besonderes Auto die Toten und Todes­kandidaten vormittags und nachmittags zum Krankenbau; auf dem ,, Klinker" hielt der Tod reichliche Ernte, dort war Toten­ tanz in Permanenz.

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