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und Kohlsuppen beherrschten den Speisezettel. Für die Häft­linge war fast kein Unterzeug, kein Fußzeug, keine Strümpfe mehr vorhanden. Die Zebra- Anzüge reichten nicht aus, daher griff die Lagerleitung auf die Zivilanzüge der Toten zurück, ins­besondere derjenigen, die von Ausländern und Juden herrührten. Den Jacken und Mänteln wurde ein farbiges Kreuz auf Rücken und Vorderseite gemalt, damit der so gezeichnete Häft­ling im Außenkommando nicht die Flucht ergreifen sollte. Man sah die Häftlinge in allen möglichen Zivilanzügen herumlaufen, selbst Smokings, Fracks und Gehröcke waren im bunten Durch­einander vertreten und verliehen dem Ganzen das Gepräge einer Kostümschau oder einer Völkermaskerade.

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Als der Sommer 1942 zu Ende ging, kam die Anordnung, daß die Angehörigen den Häftlingen Strümpfe und Unterkleidung schicken durften damit die Bekleidungskammer für die­jenigen Insassen mehr Unterkleidung zur Verfügung hatte, welche buchstäblich nichts auf dem Leibe trugen und auch keine Aussicht hatten, von zu Hause etwas zu bekommen.

Die zunehmende Verschlechterung der Versorgung mit Le­bensmitteln gab dem Inspektor des KZ Veranlassung, einmal wieder eine gute Geste zu zeigen, indem im November verfügt wurde, daß nunmehr die Angehörigen den Häftlingen auch. Pakete mit Lebensmitteln schicken konnten, soviel sie wollten, also in einer Zeit, da in der Heimat selbst kaum noch das Nötigste zum Leben aufzutreiben war. Dennoch sparte man zu Hause etwas zusammen, weil die Familie es sich entzog, um es ins KZ zu schicken. Doch auch hier war es die SS, welche diese Pakete der Armen beraubte und vorsätzlich Fettigkeiten und Rauchwaren daraus entnahm. Bei den täg­lichen zwangslosen Zusammenkünften und Unterhaltungen wur­den auch diese weniger erfreulichen Dinge erörtert.

Bei den Kollektivbestrafungen wurden in erster Linie Vor­arbeiter und Blockälteste herausgerufen, um zunächst an diesen ihre Wut auszulassen. So eines Tages beim Bombensuchen. Es war der 28. März 1941. Der Blockälteste Otto Fleischhauer ( thüringischer Landtagsabgeordneter) weigerte sich mit seinen Kameraden auszurücken, weshalb er während des ganzen Tages elf Stunden in Wind und Wetter und ohne Essen am Tor stehen mußte. Dennoch konnte er sich glücklich schätzen_trotz der Lungenentzündung, die er sich zuzog, daß er im Lager geblieben war. Das gesamte Kommando war durch eine ex­plodierende Bombe in die Luft geflogen; fünf Tote, darunter der Blockälteste Heinrich Krützer aus Hamburg ; die übrigen, sämtlich schwer verletzt, waren dem Unglück zum Opfer ge­fallen. Das Gesicht eines Verunglückten war durch die Spreng­masse entstellt und voller blaugefärbter Brandnarben. Dennoch wurde die ihm zugesagte Entlassung nicht zuteil.

Diese unerfreulichen Nachrichten mußten mit hingenommen werden. Wir waren machtlos gegen das Schicksal, welches uns hier aufgezwungen wurde. Täglich lauerte der Tod auf Opfer in mannigfaltiger Gestalt. Ahnungslos sitzt ein Kamerad in seiner Baracke am Tisch und unterhält sich mit seinen Freunden. Ein Läufer erscheint und ruft ihm zu: ,, Sofort zum

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