Rechts, das aber kein Recht war, zu bereichern. Von den im KZ internierten reichen Juden wurden erhebliche Summen erpreßt, d. h. ihnen wurde nahegelegt, Schecks und Anwei­sungen auf ihr Vermögen bei den Banken zu Gunsten der Ein­richtungen im Lager zum Wohle der Häftlinge zu unter­schreiben. Die Juden bezahlten die Einrichtungen und Aus­stattungen des Krankenbaus, wie medizinische Apparate, In­strumente usw. Dafür wurde ihnen dann die alsbaldige Ent­lassung aus dem KZ und die Ausreise ins Ausland versprochen aber nicht gehalten. Nur ein Beispiel von vielen:

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Der Bankier Adolf Rothschild, 67 Jahre alt( 34 530), erinnert die SS- Herrenmenschen an die Einlösung ihres Versprechens. Mit Fausthieben und Fußtritten wurde er hinauskomplimen­tiert. Um weiteren Mißhandlungen zu entgehen, versuchte er, sich das Leben zu nehmen, in dem er in den mit Starkstrom geladenen Draht hinter dem Block 56 lief. Der Posten vom Wachtturm schießt auf ihn, ohne sofortigen Todeserfolg. Das Opfer wand sich vor Schmerzen laut aufschreiend, um dann nach Verlauf einer Viertelstunde unter Todeszuckungen sein Leben auszuhauchen. Der Strom wurde ausgeschaltet, damit die Leichenträger den Toten aus dem Stacheldraht herausnehmen konnten. Das Lager hatte einen Juden weniger und dafür sein Vermögen gekappt; denn ausdrücklich sei bemerkt, daß die unter Druck gegebenen ,, Spenden" der Herrenrasse zugute kam und nicht etwa den für die Häftlinge gedachten Einrich­tungen.

Am lautesten schlug die Herrenrasse die Trommel für die ,, Nordische Rasse", womit die skandinavischen Völker und die Norddeutschen gemeint waren. In Presse und Rundfunk war das ,, Aufnorden" zum stereotypen Thema geworden. Dessen ungeachtet wurden die beiden nordischen Länder Dänemark und Norwegen im April 1940 von den Truppen der Herren­rasse besetzt und ,, in Schutz" genommen. Nachdem man zu­nächst die dortigen Juden herausgekämmt, ins KZ gebracht und dort zum weitaus größten Teil tötete, ging es über die ,, arische Rasse" in diesen Ländern her und schaffte von ihnen Tausende in die Konzentrationsläger des Dritten Reiches .

Es ließ sich nicht gerade behaupten, daß die so sehr ge­priesene ,, nordische Rasse" glimpflich behandelt wurde. Nein, auch sie spürte recht fühlbar die Faust und den Fußtritt der Herrenrasse eines Hitler, der in dem norwegischen Landes­verräter Quisling einen willfährigen Handlanger fand. Dieser Quisling, der vor langen Jahren mit dem Philantropen und Nordpolforscher Fritjof Nansen eine Expeditionsreise durch den Kaukasus machte, fand in seiner Schuftigkeit nichts darin, Tausende seiner Landsleute zu verraten und sie dem Herren­menschen Hitler auszuliefern, der sie in die Konzentrationsläger schaffte. Auch den Sohn Fritjof Nansens, den Architekten Odd Nansen lieferte er ihm aus; er landete mit seinen Landsleuten im KZ Sachsenhausen.

Unter den von der Herrenrasse ins KZ gebrachten Nor­wegern nenne ich noch den Dichter Arnulf Överland , ein Phi­lantrop, den auch heute noch keiner vergessen hat, der mit

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