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ihm die KZ- Zeit teilte. Nach wie vor stehe ich mit ihm in Briefwechsel. Der jetzige Ministerpräsident Gerhardsen- Oslo und der leider kürzlich an den KZ- Folgen verstorbene Sozialminister Svend Oftedal- Oslo( Arzt im R II) waren führend in der Versorgung hilfsbedürftiger Kameraden. Desgleichen Björn Deichmann- Sörensen und der in Belsen ermordete Carsten Ösebö. Was ich hier von den norwegischen Kameraden sage, übertrage ich gleichfalls auf die holländischen und dänischen Kameraden. Vergessen seien nicht die Kopenhagener Johs. Fosmark und H. C. Steen- Hansen, die allzeit einsatz- und hilfsbereit waren, wenn es galt, gefährdeten Kameraden, welcher Nation sie auch angehörten, zu helfen. Auch mit ihnen verbindet mich noch heute die Korrespondenz.
Anfangs konnte es den Anschein haben, als würde den Norwegern und Dänen eine joviale Behandlung zuteil. durften sich, als noch für die Ostvölker, Slawen und Romanen die Verpflichtung bestand, das Kopfhaar kurz geschoren zu tragen, ihr Haar lang wachsen lassen wie die Deutschen , zwangsdeutschen Österreicher, Holländer und Luxemburger . Doch erhielten die Akten eines großen Teils der Dänen und Norweger in der Politischen Abteilung der Kommandantur ein neues Zeichen: NN. Erst später konnte das Geheimnis gelüftet werden; es sollte Nacht- und Nebelerlaẞ bedeuten, was besagte, daß nach außen hin die NN- Akteninhaber mit Glacehandschuhen anzufassen seien, jedoch nach noch zu erteilender Geheimorder, sie bei Nacht und Nebel beiseite zu schaffen, d, h, umzulegen seien.
Von den dem KZ zugeführten Transporten der Norweger ist derjenige vom 27. 5. 1942 bemerkenswert. Unter den 114 Zugängen befanden sich 66 Einwohner des auf der gleichnamigen Insel gelegenen Dorfes Tellevaag bei Bergen, wo angeblich zwei SS - Leute getötet, sein sollten. Ohne eine Untersuchung wegen der wirklichen Todesursache dieser SS - Leute anzustellen, wurde das ganze Fischerdorf eingeäschert, nachdem zuvor ein Teil der Wohnhäuser gesprengt worden war. Frauen und Kinder wurden interniert, soweit sie nicht ihr Heil durch die Flucht in die Berge suchen konnten. Die gesamte männliche Bevölkerung, darunter Greise, Krüppel und zwei Geistesschwache wurden nach Sachsenhausen gebracht. Die an Fischkost und an kräftige Nahrung gewöhnten Norweger vertrugen die KohlSteckrübensuppen sehr schlecht; der weitaus größte Teil erkrankte und verstarb im Lager.
Daß den Herrenmenschen auch einmal ein Schnippchen geschlagen wurde und sie nicht immer zu der erwarteten Beute gelangten, beweist der Fall Georg von Espeoom, einem Schiffsreeder aus Bergen. Er hatte es rechtzeitig bewerkstelligt, seinen gesamten Schiffspark aus den nordischen Häfen fort zu dirigieren, damit auch nicht ein einziges Schiff in die Hände der Deutschen kam. Erbost über den Griff ins Leere, wanderte von Especom am 26. 11. 1942 ins KZ Sachsenhausen.
Die Frage, ob die östlichen Achsenpartner, die Japaner, der nordischen oder arischen Rasse zuzurechnen waren, ließ sich im Lager nicht klären, weil von dieser Spezies keine Ver
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