19 hinzu. Beide Blocks waren mit Stacheldraht umzogen, der jeglichen Verkehr mit der Belegschaft im Lager ausschloß. Nach dem letzten Abläuten am Abend und während der Nacht wurden häufig Maschinen in diese Baracke transportiert, so daß man mit Recht vermuten mußte, daß in den isolierten Baracken Dinge vor sich gingen, von denen niemand im Lager Kenntnis erhalten durfte.

Die Verpflegung wurde von den Essenfahrern bis zu den Baracken gebracht und dort von den aufsichtführenden SS­Wachtleuten entgegen genommen. Zum Baden wurden die Juden unter strengster Aufsicht geführt, damit niemand mit ihnen sprach. Im Falle einer ärztlichen oder ambulanten Be­handlung im Krankenbau wurden die Juden gleichfalls von einem Scharführer begleitet.

Bei dieser Gelegenheit war es dann doch möglich, mit dem einen oder anderen Juden einige Worte zu wechseln, wenn der SS - Wachtposten etwa einen Kranken zur Zahnstation be­gleitete und den anderen zum Ohren- oder Augenarzt, der dritte seinen Verband erneuert bekam. Während der SS­Wachtposten den einen Juden also streng unter Aufsicht hatte, konnten sich drei bis vier andere isolierte Juden mit den sie behandelnden Pflegern und Angehörigen der Politischen Ab­teilung unterhalten. Durch einige ihnen zugesteckte Zigaretten oder Lebensmittel wurden die Zungen gelockert, und das Ge­heimnis der Baracken 18 und 19 offenbart.

Was ging nun in diesen Baracken vor sich? Es war dort die illegale Reichsdruckerei der SS eingerichtet, eine Fälscher­werkstätte größten Ausmasses. Dort wurden Dollarnoten, eng­lische Pfunde, holländische Gulden, Schweizer Franken , nor­wegische und dänische Kronen, kurzum das Papiergeld der­jenigen Länder, deren Währung am günstigsten stand, her­gestellt. Doch nicht allein mit dem Herstellen der Banknoten begnügte man sich, die Baracken waren gleichzeitig der Her­stellungsort für gefälschte Dokumente aller Art, Dokumente und Urkunden, deren sich die Hitlerregierung und die Gliederungen der NSDAP , vor allem jedoch der Reichspropagandachef Goeb­ bels bediente,

Wenn nach der Besetzung eines Landes oder deren Haupt­stadt die Nazizeitungen, vor allem der ,, Völkische Beobachter", ,, Enthüllungen" über das ,, infame Treiben der Feinde" brachten und als Beweis Schriftstücke in Faksimile zur Veröffentlichung gelangten, welche die Schuld der ausländischen Diplomaten und Staatsmänner" dartaten, so wissen wir heute, daß alle diese in Faksimile veröffentlichten Schriftstücke zu den gröbsten und gewissenlosesten Fälschungen des verflossenen Naziregimes ge­hörten: Made im KZ Sachsenhausen.

Durch geschickte Photomontagen wurden Bilder zusammen­gestellt, die dem Volke Dinge vortäuschten, die niemals Wirk­lichkeit waren und nicht sein konnten. Auf diesen durch Photo­montagen gefälschten Bildern wurden u. a. führende Persön­lichkeiten im harmlosen Verkehr miteinander dargestellt, die niemals zusammen gewesen sind.

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