wir den Halsabschneidern das Handwerk gründlich legen. Hier werden sie erzogen. In den ersten Jahren dürfen sie nicht heraus, besonders jetzt nicht während des Krieges; denn da wären sie eine Gefahr für die Allgemeinheit."
Zunächst führt der Potemkin- Schüler Loritz die Besucher zum Krankenbau in die Baracke R I, welche die Aufnahme, Verbandsraum, Operationszimmer, Bad, Massage, Röntgenraum, Krankenzimmer der Operierten, Apotheke, Zahnstation und neben der Schreibstube das Ärztezimmer birgt. Alles ist sauber und zu irgend welchen Fragen besteht keine Neigung. Die daneben liegende Pathalogie wird übergangen, schon des darunterliegenden Leichenkellers wegen, das Bordell wird ebenfalls gemieden, und zum R II hinübergesteuert, wo die innere Abteilung untergebracht war. Damit war die Besichtigung des Krankenbaues beendet,
Was sich hinter der Baracke II zutrug, in den Baracken der Tuberkulosen, der Ruhrkranken und jenen Baracken, aus denen die Leichenkarre laufend ihre traurige Fracht holte, wurde den Besuchern nicht gezeigt. Weiter ging es zur Wäscherei, in welche ein flüchtiger Blick auf die Maschinen und die emsigen Wäschereiarbeiter( Häftlinge) geworfen wurde.
Dann zum Gegenüber in den Proviantraum und zur Küche. Da konnte der Besuch sich überzeugen, wie lukullisch die Häftlinge lebten; an den Fleischhaken hingen in langen Reihen die halben Schweine, welche jedem Häftling mindestens ein Viertel Pfund Fleisch zum Mittagessen garantierten, und wie duftete das Essen, es mußte direkt eine Freude sein, Insasse des KZ zu sein. Wem es beliebte, durfte auch eine Probe nehmen. Da rede noch einer, daß es den KZ- Leuten schlecht ginge oder sie gar hungern mußten Greuelmärchen waren es, was die Auslandssender in die Welt hinausposaunten.
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In der Kantine konnten die Häftlinge in rauhen Mengen alle erdenklichen Waren und Spezialitäten kaufen, wie die dort aufgehängten Plakate verrieten: Fleischsalat mit Majonaise, Bockwurst mit Sauerkraut, Bratheringe, Emmentaler Käse , alle Sorten Wurst, Schinken, roh und gekocht, Bonbons, Pralinen, Kuchen, Torten, kurz alles, was das Herz begehrte. Dann gab es Rauchwaren von der billigsten Zigarette bis zur Havanna und alle sonst erlesenen Dinge, welche die Bevölkerung außerhalb des Lagers schon längst nicht mehr kaufen konnte. Auf dem Rückwege gings noch vorbei an der Baracke, wo die Guthaben ausgezahlt wurden.
,, Na, mein Junge", fragte Loritz leutselig ,,, wieviel hast Du denn ausgezahlt erhalten?" ,, Fünfzehn Mark, Herr Kommandant", war die Antwort. ,, Und Du?" zu einem andern Häftling gewandt. ,, Ich habe nichts auf meinem Konto". ,, Da sehen Sie, meine Herren! Dieser ist fleißig gewesen und bekommt fünfzehn Mark in der Woche und jener, weil er faul war, ging leer aus."
Wie war die Wahrheit? Diejenigen Häftlinge, welche von ihren Angehörigen Geldüberweisungen per Post erhielten, konnten von ihrem Konto monatlich bis zu fünfzehn Mark abheben und dafür in der Kantine einkaufen. Die armen Teufel, deren
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