bevölkerte man diese zunächst mit den führenden Köpfen der kommunistischen und sozialdemokratischen Partei, weil die Nazis in diesen Personen mit Recht ihre entschiedenen Gegner sehen mußten. Nur so ganz nebenher wurden Bibelforscher, Kriminelle und Asoziale mit eingeliefert.

Während des Sommers 1936 wurde eine Großaktion gegen die Asozialen eingeleitet, indem man die Landstraßen von den Handwerksburschen, Tippelbrüdern, ambulanten Händlern, Schaustellern, Zigeunern, kurzum von Leuten ,, säuberte", die nach Hitler- Himmlerscher These dem Herrgott den Tag weg­stahlen. Hierbei sei eingeschaltet, daß der überwiegende Teil dieser ,, Asozialen" einem legalen Beruf nachging und Steuern zahlte, selbst wenn es sich um Gelegenheitsarbeiter oder unstät Beschäftigte handelte. Die wenigen Bettler oder harmlosen Originale, wie sie fast jeder Ort von jeher aufwies, fielen kaum ins Gewicht.

Mit der Aktion von 1936 fand die Romantik des Wander­burschen und der fahrenden Gesellen ihr Ende. An ihrer Stelle übernahmen die Nazis das ,, Klinkenputzen", indem sie die Bettelei sofort im großen ,, organisierten" und die wenig Gebe­freudigen mit mehr oder weniger bekannten Erpressermethoden zum Füllen ihrer ständig leeren Kassen nötigten. Am laufenden Bande wurden nun die neuen ,, Fechtklubs" gegründet, als da sind: KdF , WHW , Mutter und Kind, NSV und ungezählte Reichsverbände neben den lokalen Bettlervereinigungen mit den Anfangsbuchstaben NS . Nicht zu vergessen die sich regelmäßig wiederholenden öffentlichen Straßen- und Haussammlungen, die sämtlich zu ,, sozialen" Einrichtungen gestempelt wurden, nach­dem man die durchweg bescheiden auftretenden asozialen Ar­men aus dem Felde geräumt und ins KZ gebracht hatte.

Die Einweisung von Politischen nahm ungehindert ihren Fortgang, denn die Nazis sahen nunmehr auch in den Lesern von illegalen antinazistischen Blättern KZ- würdige Elemente, die man nicht frei herum laufen lassen konnte. Als im September 1939 der Krieg gegen Polen inszeniert wurde, erfolgten die Massenverhaftungen bekannter politischer Persönlichkeiten, die in endlosen Scharen in die KZ's gebracht wurden. Grund der Einweisung: Gefährdung der Sicherheit des Staates. In allen möglichen Wendungen oder Umschreibungen mußte die gefähr­dete Staatssicherheit herhalten.

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War es nicht die Staatssicherheit, dann wurde als Grund angegeben, daß der Verhaftete Unruhe in die Bevölkerung tra­gen könnte oder es war anzunehmen, daß er defaitistische Ideen ( Friedensfreund) verbreiten konnte. Dann kam die Verächtlich­machung der Staatseinrichtungen in Frage, Schädigung des An­sehens des Deutschen Reiches, Greuelpropaganda und unzählige weitere Verhaftungsgründe, sofern nicht in den vielen Fällen überhaupt auf die Angabe der Haftgründe verzichtet wurde. Bei den Ausländern waren durchweg keine Haftgründe an­gegeben, schon die Tatsache, daß sie keine deutschen Staats­angehörige waren, ließ ihre Überführung ins KZ als erforder­lich erscheinen. Juden und Bibelforscher wurden ihres Glau­bens wegen automatisch eingesperrt; Zigeuner galten ohne

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