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Der Blockführer Schubert hatte sich den katholischen Geist­lichen Utermann, der in seiner Priesterkleidung eingeliefert wurde, aufs Korn genommen. Offenbar war aus ihm nicht viel herauszubringen, und so kam er mit einigen harten Püffen gegen den Unterleib davon.

Etwas lebhafter ging es im letzten Glied zu, wo der ,, Ei­ serne " einen Juden aufstöberte und ihn nach ,, woher und warum" fragte. Es war ein Kaufmann, soweit aus den wenigen Worten zu entnehmen war. Der Eiserne " gab ihm einen Rat: ,, Ich gebe Ihnen einen Strick, mit dem Sie sich innerhalb 36 Stunden aufzuhängen haben, andernfalls ich nachhelfen werde". Der Jude hatte nach 36 Stunden von diesem Angebot keinen Gebrauch gemacht. Nach vier Wochen noch sah man ihn auf dem Appellplatz im Judenblock antreten. Wann die SS ihn beseitigte, ließ sich nicht feststellen, weil das Judensterben wäh­rend der übergroßen Kälte zu einer Epidemie ausartete, denn die Juden standen oft halbe Tage lang mit leerem Magen in dürftigster Kleidung draußen.

Ein evangelischer Pastor, Bokelo, ein Ostfriese, geriet dem ,, Eisernen " in die Finger. Daß er Pastor sei und von der Kanzel etwas gegen den Führer" gesagt hatte, gehörte zu den Nazi­Todsünden. Wutschnaubend fuhr er den jungen Pastor an: ,, Und dann hat die Gemeinde Sie nicht von der Kanzel herunter­geholt und totgeschlagen?"

,, Nein", war die ruhige und bestimmte Antwort ,,, die Ge­meinde hat mir zugestimmt!"

Der ,, Eiserne " war zunächst sprachlos, doch ließ alles dar­auf schließen, daß, im Verein mit den beiden übrigen Block­führern, der Pastor gesteinigt oder, da Eisstücke in rauhen Mengen aufgetürmt lagen, er unter diesen begraben werden müßte. Nichts von alledem. Mit einer schallenden Backpfeife kam der mutige Kanzelredner diesmal davon. Die Mittagszeit war längst vorüber, die ,, Zugänge" hatten kein Essen erhalten, vielleicht war ihnen auch schon ohnehin der Appetit vergangen.

,, Hinlegen!" gab Schubert das Kommando, nachdem der ,, Eiserne " sich entfernt hatte. Einige lagen schon im Schnee von Kälte und Schwäche überwältigt. Jetzt hieß es ,, Rollen", und die ganze Kolonne rollte, sich in Schnee und Eis ständig wälzend über den Appellplatz bis zur Aufnahme- Baracke. Nicht alle hatten diese Prozedur überstanden. Einige waren auf der Walstatt geblieben und mußten hinterhergetragen werden. Nur einer wurde gefahren, der Alte mit dem chronischen Darm­leiden. Ihn brachte die Totenkarre in die Leichenkammer. Wie der Totenschein vermeldete, war eine Kreislaufstörung die Todesursache gewesen. Na ja, jedes Leben wird durch eine Kreislaufstörung beendet. Tod durch Erfrieren, durch Erschla­gen, Hunger, Galgen oder Gas. Todesursache: Kreislaufstörung.

Die Baracke B. war erreicht. Etwas schwerfällig erhoben sich die ,, Gerollten" und wurden unter Knüppelhieben durch die enge Tür getrieben. Aufnahme der Personalien in der Po­ litischen Abteilung. Wer nicht angeben konnte, weshalb er ins Lager gekommen war, erhielt von Schubert zusätzlich noch einige Faustschläge oder Fuẞtritte.

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