wurden auf tersuchungs­uf, Besuchs­h wenig von mir die Ein­Hauptwacht­Its im Kieler olter Truhe", Roman ,, Die während es nk des Ent­Frau anläẞ­

alfaktor fun­undeten po­er ,, Delikte" nspektor der , den Lok.­uerte es, da er ,, Arbeits­Arbeitsfront Vertrag ge­g. vereinbart

Dänen nur niedergelegt, s Gefängnis ung zu ver­einige Nor­oliebsten die Dolmetscher uf und ,, zen­er dänischen uf, daß man in- und aus­sie mit dem

b.

h geworden: sehr schwere al die Presse ich dennoch nmandos in­Ich erfuhr

nach Eng­Fischerkahn

otte, Hitlers

nt, um Eng­tte brauchte reinsetzende

it diesen see­erliche Reste Die deutsche geschwemm­

itlers.

In der Presse las man jedoch nichts davon, nur die Ge­retteten wußten darüber zu berichten: ,, Wir zogen gegen Enge­land" werden diese noch ,, einmal Davongekommenen" geklagt, aber nicht gesungen haben. Auf Hitler als Arrangeur dieser ver­unglückten Landungs- Aktion paßte vortrefflich die Lebenswahr­heit: In den Ozean segelt mit tausend Masten der Jüngling, still auf gerettetem Boot treibt in den Hafen der Greis.

Auf einer Kieler Werft war der neue Flugzeugträger ,, Hin­denburg" vom Stapel gelaufen und sollte seine erste Probefahrt machen, obwohl die Farbe noch nicht einmal trocken war. Diese Probefahrt währte nicht lange sie ging von der Wasser­oberfläche bis zum Grunde der Kieler Förde ein Bomben­treffer hatte ganze Arbeit geleistet. Niemand hat damals von dem einzigen Flugzeugträger ,, Hindenburg" erfahren. Alles hatte zu schweigen, und das Schweigen war nicht schwer, denn das Schiff lag unsichtbar auf dem Meeresboden und bot somit keinen Anlaß zur Diskussion.

-

Da ich weder über Behandlung noch Verpflegung zu klagen hatte, wartete ich nur ab, was man von seiten der Gestapo weiter gegen mich unternehmen würde. Die sich verstärkenden Bombenangriffe machten den Aufenthalt im Gefängnis recht un­gemütlich, denn in nächster Nähe hatte es Treffer gegeben, und ein Teil des Gefängnisses in der Ringstraße war schon zerstört worden, wie mir erzählt wurde. Der Sommer ging dahin, und ich glaubte nicht anders, als daß ich wohl das KZ mit dem Gefängnis endgültig vertauschen sollte, was mir, bis auf die Bombenabwürfe, nicht unangenehm war.

-

An einem der letzten Novembertage es war kurz nach Mittag kam ein Wachtmeister aufgeregt zu mir in die Zelle und teilte mir mit, daß ich mich sofort fertig machen müsse; denn ich würde jetzt entlassen, das Schreiben würde bald ge­bracht. Während ich meine Sachen packte, kamen mir doch gelinde Zweifel an der Richtigkeit dieser überraschenden Mit­teilung. Das Schreiben kam wirklich. Es enthielt die Mit­teilung, daß der am 28. 8. 1940 gegen mich erlassene Haft­befehl auf Antrag des Oberreichsanwalts beim Volksgerichtshof aufgehoben sei. Da hatte ich es nun schwarz auf weiß.

Mit meinem Bündel im Arm wartete ich nun nur darauf, daß man mir die Zelle aufschließen sollte, damit ich den Weg in die Freiheit betreten konnte. Die Zellentür öffnete sich, doch etwas bekümmert kam der Wachtmeister mit der mündlichen Nachricht, daß es wohl noch etwas dauern würde; denn die Gestapo habe durchgerufen, daß ich noch bleiben müsse. So packte ich meine Sachen wieder aus und wartete auf die Ge­ stapo , die denn nach einigen Tagen mir erneut den Schutzhaft­befehl zum KZ brachte.

Wieder war es inzwischen Weihnachten geworden, als ich zum zweiten Mal, nunmehr als ,, Rückführung" in Hitlers Inferno Sachsenhausen einzog. Längst schon war das Zwischenspiel in Kiel vergessen, als ein Schreiben vom Oberreichsanwalt beim Volksgerichtshof , datiert vom 5. 4. 1941 einging, aus dem ich ersah, daß nunmehr das Ermittlungsverfahren gegen mich ein­gestellt sei. Einige Monate später kamen die weiteren Mitange­

47