9. Kapitel

Wem haben wir eine einzige Belei­digung zugefügt..... oder wem haben wir seinen Besitz genommen? Hitler 1938.

Kieler Wochen

Nachdem ich die ersten Monate im KZ hinter mir hatte, wurde ich am 8. Mai 1940 zur Kammer gerufen ,,, Einkleiden" hieẞ es. Man raunte mir etwas zu von plötzlicher Entlassung, als ich eine Reiseverpflegung zugesteckt erhielt und vom SS­Posten zur Kommandantur geführt wurde. Dort wurde mir sofort klar, daß es nichts mit einer Entlassung war, denn zwei Gestapoleute nahmen mich in Empfang und eröffneten mir, daß sie mich nach Kiel zu bringen hätten. Man machte mich darauf aufmerksam, daß sie mit Waffen versehen seien und ich bei einem etwaigen Fluchtversuch... Ich winkte ab und erklärte, daß beide wohl nicht im Ernst daran dächten, daß ich über­haupt fliehen könne; ich konnte mich kaum auf den Beinen halten dank der bisher gehabten ,, Verpflegung". Vorsichtshalber wurde ich dennoch mit der ,, Acht" gefesselt, als es zum Bahnhof ging. Im Abteil des D- Zuges, der mich mit meiner Reise­begleitung nach Kiel brachte, nahm man mir die ,, Acht" ab, damit ich mein Brot verzehren konnte; vielleicht auch wollte man der übrigen Mitreisenden wegen kein Aufsehen erregen. Der Abend sah mich bereits in Kiel , wo ich Logis in der ,, Blume"( Polizeigefängnis) bezog.

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Schon während der Fahrt zerbrach ich mir den Kopf, aus welchem Grunde ich nun nach Kiel überführt wurde. Mich ließ der Gedanke nicht los, daß, nachdem Dänemark vor Mo­natsfrist von den deutschen Truppen besetzt wurde, die mit ihnen gekommene Gestapo irgend etwas gefunden haben könnte, was mich belastete. Nur konnte ich nicht erraten, um welche Delikte es sich handelte; denn ich war in viele Dinge ver­wickelt und erwog nun für jeden Eventuell- Fall, wie ich mich herauszureden hätte.

Die Vernehmung, welche am nächsten Morgen vor der Gestapo begann, bestätigte mir, daß meine Vermutung richtig war. Man bezichtigte mich des Landes- und Hochverrats auf

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